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50 Jahre "Judgment of Paris"
Am 24. Mai 1976, ließ der britische Weinhändler Steven Spurrier im Intercontinental Hotel in Paris neun französische Weinexperten insgesamt 24 Spitzenweine aus Frankreich und Kalifornien gegeneinander blind verkosten. Nur ein einziger Journalist folgte der Einladung - George M. Taber. Auch nach 50 Jahren wirkt diese zunächst unscheinbare Verkostung nach, nachdem sowohl bei den Weiß- als auch bei den Rotweinen Kalifornien als Sieger hervorging. Eine Sensation, über die in Frankreich zunächst kaum berichtet wurde. Kalifornien aber hatte seinen Platz in der Weinelite der Welt gefunden.
Am 24. Mai 1976, ließ der britische Weinhändler Steven Spurrier im Intercontinental Hotel in Paris neun französische Weinexperten insgesamt 24 Spitzenweine aus Frankreich und Kalifornien gegeneinander blind verkosten. Nur ein einziger Journalist folgte der Einladung - George M. Taber. Auch nach 50 Jahren wirkt diese zunächst unscheinbare Verkostung nach, nachdem sowohl bei den Weiß- als auch bei den Rotweinen Kalifornien als Sieger hervorging. Eine Sensation, über die in Frankreich zunächst kaum berichtet wurde. Kalifornien aber hatte seinen Platz in der Weinelite der Welt gefunden.
2025
La magie des millésimes en 5 !
Die Parallele ist unverkennbar: seit 1975 war jeder Jahrgang in Bordeaux auf eine "5" groß und 2025 macht da wohl keine Ausnahme. Die Grundlage legte ein quasi idealer Wetterverlauf dieses frühen, warmen Jahrgangs ohne echte Herausforderungen. Die besten Böden kamen zudem mit der Trockenheit gut zurecht und der lange schöne Herbst ließ alle Freiheiten für die Ernte. Vielleicht hätte man sich etwas mehr Menge gewünscht, dafür sind die Weine ausgesprochen vielversprechend.
La magie des millésimes en 5 !
Die Parallele ist unverkennbar: seit 1975 war jeder Jahrgang in Bordeaux auf eine "5" groß und 2025 macht da wohl keine Ausnahme. Die Grundlage legte ein quasi idealer Wetterverlauf dieses frühen, warmen Jahrgangs ohne echte Herausforderungen. Die besten Böden kamen zudem mit der Trockenheit gut zurecht und der lange schöne Herbst ließ alle Freiheiten für die Ernte. Vielleicht hätte man sich etwas mehr Menge gewünscht, dafür sind die Weine ausgesprochen vielversprechend.
Franciacorta
Wein wird in der Franciacorta schon sehr lange angebaut. Die wahre Revolution aber begann 1961 als Franco Ziliani, Oenologe aus dem Piemont mit Erfahrungen in der Champagne, auf Guido Berlucchi traf. Gemeinsam entwickelten sie Schaumweine von hoher Qualität, die dem Vorbild aus Frankreich in vielen Punkten ähnelten. Wer hätte damals gedacht, dass diese nach der Flaschengärung hergestellten Produkte im Land des Prosecco derart erfolgreich würden, dass die gesamte Region einen nicht für möglich gehaltenen Aufschwung nahm. Die Franciacorta steht heute international synonym für die Exzellenz italienischer Schaumweine.
Wein wird in der Franciacorta schon sehr lange angebaut. Die wahre Revolution aber begann 1961 als Franco Ziliani, Oenologe aus dem Piemont mit Erfahrungen in der Champagne, auf Guido Berlucchi traf. Gemeinsam entwickelten sie Schaumweine von hoher Qualität, die dem Vorbild aus Frankreich in vielen Punkten ähnelten. Wer hätte damals gedacht, dass diese nach der Flaschengärung hergestellten Produkte im Land des Prosecco derart erfolgreich würden, dass die gesamte Region einen nicht für möglich gehaltenen Aufschwung nahm. Die Franciacorta steht heute international synonym für die Exzellenz italienischer Schaumweine.
Kurzmeldungen

2026, ein extremes Wetter- und Weinjahr
Je nach Zählweise vier oder mehr extreme Hitzewellen von Juni bis weit in den August prägten einen Jahrgang in ganz Europa mit Hitze- und Trockenheitsrekorden, die oft alle Aufzeichnungen sprengten. Wenn es Unterschiede in einzelnen Weinregionen geben sollte, dann liegt dies eher an der Geographie und den heimischen Rebsorten als am Wetterverlauf. Rekordverdächtig ist als Konsequenz auch die frühe Lese, im Burgund die früheste seit 500 Jahren. Die zunehmenden Wetterextreme stellen die Winzer vor enorme Herausforderungen.
16. August 2026
16. August 2026

Louis Roederer übernimmt die Domaine Pierre Damoy
Das berühmte Champagnerhaus Louis Roederer hat im Juli 2026 die Domaine Pierre Damoy in Gevrey-Chambertin übernommen. Kernstück sind die 8 ha Rebflächen in den Lagen Chambertin, Chambertin-Clos de Bèze, Chapelle-Chambertin und der Monopol-Weinberg Clos Tamisot. Große Teile sind Grand Cru klassifiziert. Das Haus Roederer sieht in diesen Lagen weiter großes Potenzial bei Qualität und Image. Zum Haus Roederer gehört seit 2006 das berühmte Château Pichon Lalande in Pauillac, das seitdem sein Renommée nochmal entscheidend verbessert hat.
07. August 2026
07. August 2026


















