Krug Brut Vintage 2002

Krug
5, Rue Coquebert
F-51100 Reims
Frankreich

www.krug.fr
Ganze 13 Jahre ließ das Haus Krug diesen Ausnahmejahrgang in den Kellern reifen, bevor er im Markt vorgestellt wurde. Das ist nicht nur ein Rekord, sondern auch bemerkenswert als der Jahrgang 2003 bereits zwei Jahre vorher präsentiert wurde. Das lange Warten hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Der Jahrgang 2002, verwöhnt durch ein nahezu perfektes Wetter über die gesamte Vegetationsperiode, liefert die Grundlage für einen herausragenden Krug Vintage, dessen Lebensreise gerade erst begonnen hat. Hors Catégorie.

Weinbewertung 5 Sterne von 5

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Der Jahrgang 2002 in der Champagne




Krug Vintage Champagner sind Ereignisse für sich selbst, große Jahrgänge gehören zu den besten je produzierten Champagnern. "Kruglovers" oder "Krugisten" nennen sich die Jünger dieser Produkte, deren Lippen buchstäblich an den Gläsern hängen. Und das durchaus zurecht, denn qualitativ markiert das Haus mit allen seinen Produkten die Spitze in der Champagne. Hier macht niemand auch nur den kleinsten Kompromiss in Bezug auf Qualität. So betont auch Kellermeister Eric Lebel, dass einzig die Geschmacksentwicklung des Champagners über seinen Releasezeitpunkt entscheidet. Der Jahrgang 2002 steht in einer Reihe mit den ganz großen Jahren wie 1996, 1990, 1989, 1988 und 1985. Heute sind alle diese Jahrgänge so gut wie nicht mehr zu kaufen und wenn, dann zu horrenden Preisen. Dem Jahrgang 2002 ein ähnliches Schicksal vorherzusagen erfordert wenig Phantasie.

Die Klasse des Jahrgangs beruht auf dem fast optimalen Wetterverlauf in 2002. Während es in Südfrankreich und auch in Italien ein schwacher Jahrgang war, wurden die nördlichen Regionen Burgund und die Champagne mit einem großen Jahr verwöhnt. Das warme und trockene Frühjahr bescherte eine quasi optimale Blüte. Der lange sonnige und warme Sommer wurde immer nur kurz durch Regenperioden unterbrochen, gerade genug, um das Wachstum zu fördern. Das gute und trockene Wetter hielt bis in den Herbst an und überstand auch die kritische Lesezeit. Ein so gut wie perfektes Jahr also. Das Ergebnis waren vollreife Trauben mit hohem Mostgewicht und ausreichender Säure für sehr fein ausbalancierte Champagner. Die Säurestruktur ist es auch, die den Champagnern ein langes Lagerpotenzial verleiht, ein Kritikpunkt, der oft an den ebenfalls großen Jahrgängen der 1990er Jahre geübt wird. Sicher ist, dass seit 1990 und 1996 kein Jahrgang an den 2002er heran kommt und danach bis 2012 allenfalls 2008 ein Konkurrent sein könnte.

Jahrgangsbericht 2002

Der Krug Vintage 2002




Von welch unglaublichem Kaliber dieser Krug Jahrgang 2002 ist, zeigt sich sofort beim Einschenken ins Glas. Zähflüssig und schwer sammelt sich ein tiefgoldenes Öl, die feine Perlage hat es sichtlich schwer, sich durch die konzentrierte Flüssigkeit nach oben zu kämpfen. Nun, wie lange hätte man im Hause Krug noch bis auf die volle Genussreife warten sollen? Noch einmal 10 oder gar 20 Jahre? Dabei waren es schon fast 14 Jahre, andere Jahrgänge werden normalerweise nach 10 Jahren präsentiert. Ganz sicher vermarktet man zunächst eine kleine Tranche und belässt viele Flaschen in den Kellern für spätere Releases und die Collection Serie. Der Champagner verströmt ein intensives und komplexes Bukett von vollreifen Früchten, vor allem Orange. Schon jetzt zeigt sich, dass dieser Champagner zum Nachdenken zwingt, zum Verstehen, Ergründen. Das ist kein leichter Schmeichler der seine Karten sofort offenlegt.

Am Gaumen dominiert der Eindruck extrem reifer Früchte. Diesmal keine Orangen, sondern weißes Obst, Birne. Die Fruchtsüße ist so konzentriert, dass man sofort an kandierte Früchte oder Honig denkt. Dabei wirkt der Champagner nicht schwerfällig oder breit, sondern stets fein und ausbalanciert. Von der Nase bis zum Abgang wirkt er wie eine Wasserwaage, die perfekt ausgerichtet wurde. Nie kippt sie in irgendeine Richtung, nirgendwo ist eine Schwäche oder Übertreibung zu finden. Dazu trägt eine lebhafte Perlenentwicklung bei, die man optisch fast unterschätzt hätte. Die für viele Champagner typischen Zitrusnoten sind hier nur extrem schwach ausgebildet. Eine Frischedusche hat dieser hochkonzentrierte Krug gar nicht nötig, hier gibt es keine breite Süße einzufangen.

Der Abgang zeigt ein drittes, neues Bild: durch die ölige Konsistenz kommt die intensive Weinigkeit durch, der Champagner weicht einem lang anhaltenden Eindruck, ähnlich wie ihn ein großer Montrachet hinterlässt. Ein zweifellos großer Champagner, der die hohen Erwartung an diesen Jahrgang mehr als erfüllt. Das Warten hat sich also gelohnt und weiteres Warten wird sich ohne Frage auch lohnen. Es kann sich dabei nur um Jahrzehnte handeln, denn es kann dauern bis dieser Champagner sein Fett verliert. Ganz sicher hat das Haus nur einen kleinen Teil der Flaschen degorgiert und wartet die weitere Entwicklung ab. Entsprechend eng sind die im Markt verfügbaren Mengen heute. Ein High End Champagner für echte Connaisseure des Krug-Stils. Wer einen frischen, vordergründigen Champagner sucht, wird hier nicht ganz glücklich werden. Für alle anderen ein Monument.

Jahrgangsbeschreibung




Krug Vintage Champagner sind Ereignisse für sich selbst, große Jahrgänge gehören zu den besten je produzierten Champagnern. "Kruglovers" oder "Krugisten" nennen sich die Jünger dieser Produkte, deren Lippen buchstäblich an den Gläsern hängen. Und das durchaus zurecht, denn qualitativ markiert das Haus mit allen seinen Produkten die Spitze in der Champagne. Hier macht niemand auch nur den kleinsten Kompromiss in Bezug auf Qualität. So betont auch Kellermeister Eric Lebel, dass einzig die Geschmacksentwicklung des Champagners über seinen Releasezeitpunkt entscheidet. Der Jahrgang 2002 steht in einer Reihe mit den ganz großen Jahren wie 1996, 1990, 1989, 1988 und 1985. Heute sind alle diese Jahrgänge so gut wie nicht mehr zu kaufen und wenn, dann zu horrenden Preisen. Dem Jahrgang 2002 ein ähnliches Schicksal vorherzusagen erfordert wenig Phantasie.

Die Klasse des Jahrgangs beruht auf dem fast optimalen Wetterverlauf in 2002. Während es in Südfrankreich und auch in Italien ein schwacher Jahrgang war, wurden die nördlichen Regionen Burgund und die Champagne mit einem großen Jahr verwöhnt. Das warme und trockene Frühjahr bescherte eine quasi optimale Blüte. Der lange sonnige und warme Sommer wurde immer nur kurz durch Regenperioden unterbrochen, gerade genug, um das Wachstum zu fördern. Das gute und trockene Wetter hielt bis in den Herbst an und überstand auch die kritische Lesezeit. Ein so gut wie perfektes Jahr also. Das Ergebnis waren vollreife Trauben mit hohem Mostgewicht und ausreichender Säure für sehr fein ausbalancierte Champagner. Die Säurestruktur ist es auch, die den Champagnern ein langes Lagerpotenzial verleiht, ein Kritikpunkt, der oft an den ebenfalls großen Jahrgängen der 1990er Jahre geübt wird. Sicher ist, dass seit 1990 und 1996 kein Jahrgang an den 2002er heran kommt und danach bis 2012 allenfalls 2008 ein Konkurrent sein könnte.

Jahrgangsbericht 2002

Weinbeschreibung




Von welch unglaublichem Kaliber dieser Krug Jahrgang 2002 ist, zeigt sich sofort beim Einschenken ins Glas. Zähflüssig und schwer sammelt sich ein tiefgoldenes Öl, die feine Perlage hat es sichtlich schwer, sich durch die konzentrierte Flüssigkeit nach oben zu kämpfen. Nun, wie lange hätte man im Hause Krug noch bis auf die volle Genussreife warten sollen? Noch einmal 10 oder gar 20 Jahre? Dabei waren es schon fast 14 Jahre, andere Jahrgänge werden normalerweise nach 10 Jahren präsentiert. Ganz sicher vermarktet man zunächst eine kleine Tranche und belässt viele Flaschen in den Kellern für spätere Releases und die Collection Serie. Der Champagner verströmt ein intensives und komplexes Bukett von vollreifen Früchten, vor allem Orange. Schon jetzt zeigt sich, dass dieser Champagner zum Nachdenken zwingt, zum Verstehen, Ergründen. Das ist kein leichter Schmeichler der seine Karten sofort offenlegt.

Am Gaumen dominiert der Eindruck extrem reifer Früchte. Diesmal keine Orangen, sondern weißes Obst, Birne. Die Fruchtsüße ist so konzentriert, dass man sofort an kandierte Früchte oder Honig denkt. Dabei wirkt der Champagner nicht schwerfällig oder breit, sondern stets fein und ausbalanciert. Von der Nase bis zum Abgang wirkt er wie eine Wasserwaage, die perfekt ausgerichtet wurde. Nie kippt sie in irgendeine Richtung, nirgendwo ist eine Schwäche oder Übertreibung zu finden. Dazu trägt eine lebhafte Perlenentwicklung bei, die man optisch fast unterschätzt hätte. Die für viele Champagner typischen Zitrusnoten sind hier nur extrem schwach ausgebildet. Eine Frischedusche hat dieser hochkonzentrierte Krug gar nicht nötig, hier gibt es keine breite Süße einzufangen.

Der Abgang zeigt ein drittes, neues Bild: durch die ölige Konsistenz kommt die intensive Weinigkeit durch, der Champagner weicht einem lang anhaltenden Eindruck, ähnlich wie ihn ein großer Montrachet hinterlässt. Ein zweifellos großer Champagner, der die hohen Erwartung an diesen Jahrgang mehr als erfüllt. Das Warten hat sich also gelohnt und weiteres Warten wird sich ohne Frage auch lohnen. Es kann sich dabei nur um Jahrzehnte handeln, denn es kann dauern bis dieser Champagner sein Fett verliert. Ganz sicher hat das Haus nur einen kleinen Teil der Flaschen degorgiert und wartet die weitere Entwicklung ab. Entsprechend eng sind die im Markt verfügbaren Mengen heute. Ein High End Champagner für echte Connaisseure des Krug-Stils. Wer einen frischen, vordergründigen Champagner sucht, wird hier nicht ganz glücklich werden. Für alle anderen ein Monument.

Datenblatt


Champagner
12,0% Alkohol
Pinot Noir 40%
Chardonnay 39%
Pinot Meunier 21%

Datenblatt


Champagner
12,0% Alkohol
Pinot Noir 40%
Chardonnay 39%
Pinot Meunier 21%