Château Haut-Brion

Domaine Clarence Dillon
135, Avenue Jean Jaurès
F-33608 Pessac
Tel. +33-(0)556-002930
Fax. +33-(0)556-987514

info@haut-brion.com
www.haut-brion.com
Grands Crus Classés du Médoc en 1855



Haut-Brion ist in vielerlei Hinsicht einzigartig:
  • als ältestes Weingut im Bordelais
  • als einziges 1855 klassifiziertes Gut außerhalb des Médoc
  • als einziges Premier Crus Château in ausländischem Besitz
  • als Produzent der aromatischsten Weine der Welt
  • als Produzent, der unter dem genialen Gutsverwalter Jean Delmas vieles anders macht als die anderen Châteaus



  • Legendäre Weinberge mitten im Wohngebiet

    Die Geschichte von Haut-Brion ist eng verknüpft mit dem Aufstieg des gesamten Bordelais zum berühmtesten, teuersten und besten Weinanbaugebiet der Welt. Sie beginnt schon im 15. Jahrhundert und bereits 1533 wurde das Gut von Jean de Pontac erworben und ausgebaut. Der Name "Brion" stammt von dem keltischen Ausdruck "Briga", was Hügel bedeutet. Die Weine von Haut-Brion waren auch die ersten, deren Lagerfährigkeit einen Export nach England erlaubten, wo die Weine außerordentlich geschätzt wurden. Der bis heute wohl berühmteste Verehrer der Haut-Brion Weine war der spätere 3. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika Thomas Jefferson, der als amerikanischer Botschafter in Frankreich und ebenso berühmter Weinliebhaber und -kenner Haut-Brion am 25. Mai 1787 besuchte. Seine nach Amerika gelieferten Flaschen Haut-Brion waren mit den Initialen "TJ" gekennzeichnet und sind heute noch legendenumwoben und aktuell Gegenstand einer gerichtlichen Auseinandersetzung.

    Aber nicht alle Tage von Haut-Brion waren glorreich. In den 1930er Jahren setzten allerlei Krisen dem Gut zu und es wurde verkauft. Käufer war der New Yorker Bankier Clarence Dillon, der es am 13. Mai 1935 erwarb. Der Chronik nach beabsichtigte Dillon den Kauf des Château Cheval Blanc, das ebenfalls zum Verkauf stand. Da er dieses Château im Nebel nicht finden konnte, nahm er eben mit Haut-Brion Vorlieb. Seit dieser Zeit befindet sich das Château im Familienbesitz und wurde über die Jahrzehnte bis heute einem intensiven Investitionsprogramm unterzogen, das Haut-Brion wieder an die Spitze führte.


    Die einzigartigen Gärtanks sind eine Eigenerfindung von Haut-Brion

    Die Einzigartigkeit von Haut-Brion und das Streben nach Perfektion spürt man auch bei einem Besuch des Château. Bereits die Reaktion auf die Voranmeldung ist schnell und sehr zuvorkommend. Der Besuch selbst ist ein einmaliges Erlebnis in Bezug auf Professionalität und Freundlichkeit. Für die sehr kleinen Besuchergruppen nimmt man sich viel Zeit und bietet kostenlos ohne Umschweife den einmaligen Grand Vin zum verkosten an. Bei der Führung erfährt man ebenso viele Details der Vinifikation, die sich von praktisch allen anderen Châteaus unterscheidet. Nach einer kurzen, warmen Gärung werden die Weine sehr lange 30 Monate in auf dem Gut selbst hergestellten Eichenfässern ausgebaut. Erst dannach erfolgt die Assemblage. Die Rebfläche umfasst 46 ha, davon sind nur weniger als 3 ha für Weißwein vorgesehen.