Veuve Clicquot Rosé 2008

Veuve Clicquot
1, place des Droits de l'Homme
F-51100 Reims
Frankreich

www.veuve-clicquot.com
Der Jahrgangs-Rosé aus dem Hause Veuve Clicquot ist ein Champagner von Rasse, Klasse und Eleganz. Der herausragende Jahrgang 2008 in der Champagne, seit 2002 der beste, findet hier seinen perfekten Ausdruck. Reife rote Früchte, eine salzig-mineralische Note und ein toller Abgang mit einer Brise Pfeffer rund diesen feinen Champagner ab.

Weinbewertung 3 Sterne von 5

Der Jahrgang 2008 in der Champagne


Jahrgangsbewertung 5 Sterne von 5

Große Champagner-Jahrgänge leben von einer großartigen Balance von Reife, Frucht und Säure. Diese Kombination ist so selten, da im Herbst oft Mehltau die gesunden Trauben bedroht. Die Champagner-Winzer wünschen sich daher im September und Oktober stets trockene Winde und sonniges Wetter. War in früheren Jahren mangelnde Reife oft ein Problem, so gibt mit der allgemeinen Klimaerwärmung hier nur noch selten Grund zur Klage. Wärme in Verbindung mit feuchtem Wetter vor und während der Ernte ist aber fast immer ein Problem, denn dann können die Winzer die Erntezeitpunkte nicht nach der Ausreifung optimal bestimmen und werden zu früh zum Ernten gezwungen.

Der Wetterverlauf in 2008 entsprach ab Anfang September so ziemlich genau dem Ideal der Champagner-Winzer. Es war durchgehend schönes Wetter, tagsüber warm genug für die perfekte Ausreifung und nachts kühl genug, um die frische Säure zu konservieren. Das stabile Wetter nahm den Druck von den Erntezeitpunkten, jede Parzelle konnte zum optimalen Zeitpunkt abgeerntet werden. In dem eher ungünstigen Wetterverlauf die Monate vorher wuchsen die Beeren zu einer überschaubaren Größe mit dicken Schalen heran, was für die aromatische Intensität von großem Vorteil war. Lange Zeit hatte es nach einem schwachen Jahrgang ausgesehen. Es war zuerst zu feucht, später trocken, aber fast immer zu kühl. Ein kühler März verzögerte die Knospung und eisige Temperaturen beeinträchtigten die Blüte. Der Juli war noch heiß und stürmisch, doch im August kühlte es merklich ab. Zudem fehlte im August zunächst die Sonne, die Reifung verlief sehr langsam. Später aber drehte das Wetter doch noch zum Guten und die Sonne blieb ebenso wie die frischen Winde bis über den gesamten Erntezeitraum.

Die Champagner aus dem Jahrgang 2008 zeichnen sich durch eine ausgeprägte Terroir-Charakteristik aus. Da keine spezielle Region in der Champagne im Vor- oder Nachteil war, gerieten alle drei Rebsorten gleichermaßen gut. Als eher kühler Jahrgang sind die Champagner stahlig mineralisch, elegant und säurebetont. Jahrgangsvergleiche sind immer sehr schwierig, aber 1988 war einigermaßen ähnlich.

Jahrgangsbericht 2008

Der Veuve Clicquot Rosé 2008




Der Rosé hat bei Veuve Clicquot eine sehr lange Tradition, die bereits 1818 beginnt. In den sehr guten Jahren deklariert das Haus einen Jahrgangs-Rosé, der den besonderen Charakter dieses Jahrgangs reflektiert. Die anderen Jahrgänge werden als Reserveweine für die Standardqualitäten sorgsam aufbewahrt. Die Vintage-Rosé Champagner werden stets aus Grand Cru und Premier Cru Lagen gekeltert, die Dosage liegt im unteren Bereich und die Champagner reifen fünf bis sieben Jahre auf der Hefe, bevor sie auf den Markt gebracht werden.

Der Veuve Clicquot 2008 Rosé wurde im Frühjahr 2016 der Presse vorgestellt und als Veranstaltungsort wählte man tatsächlich das vom Mutterunternehmen LVMH kurz zuvor erworbene, legendäre Weingut Clos des Lambrays im Herzen des Burgunds. Hintergrund der Aktion war die Betonung der Bedeutung der Rebsorte Pinot Noir für beide Häuser sowie die Verbindung durch die Fermentation und den Ausbau von Pinot Noir im Eichenholz. Erstmals seit den 1960er Jahren wurde der Rosé Champagner wieder teilweise (ca. 5%) im Holz ausgebaut. Auch die Vinifikation erfolgt mit einer kurzen Kaltmazeration und einer ebenfalls ganz leichten pigeage ähnlich der der großen roten Burgunder.

Besonders ist der Jahrgang aber auch, weil er zu den ganz großen in der Champagne gehört und 2008 der neue Kellermeister von Veuve Clicquot, Dominique Demarville seinen Dienst angetreten hat. Und Dominique Demarville ist ein ausgesprochener Burgunder-Fan. Der Touch Holz verleiht den Grundweinen mehr Tiefe, Komplexität und aromatische Breite, zudem die typischen Holznoten wie Vanille und Brioche. Der Jahrgang 2008 ist nach 2002 und 2004 erst der 3. Jahrgang der ersten Dekade, der als Vintage Rosé deklariert wurde und in der fast 200-jährigen Geschichte der Rosé-Weine erst der 65. deklarierte Jahrgang.



Typisch für die Veuve Clicquot Rosé's ist die leicht kupferne Farbe des Champagners, die sich dezent über das Rosa legt. Schon in der Nase zeigen sich die feinen Gene mit Frische und ganz sauberen, transparenten roten Früchten und Grapefruit. Dieser erste Eindruck bestätigt sich noch deutlicher am Gaumen. Der Champagner wirkt schlank, rassig und mit seiner salzig-mineralischen Note sehr elegant. Im langen Abgang dann sogar noch eine leichte Pfefferaromatik, die auf die klare, reife Kirsch- und Erdbeerfrucht trifft. Ein Champagner, der sich wunderbar trinkt.

Jahrgangsbeschreibung


Der Jahrgang 2008 in der Champagne

Jahrgangsbewertung 5 Sterne von 5

Große Champagner-Jahrgänge leben von einer großartigen Balance von Reife, Frucht und Säure. Diese Kombination ist so selten, da im Herbst oft Mehltau die gesunden Trauben bedroht. Die Champagner-Winzer wünschen sich daher im September und Oktober stets trockene Winde und sonniges Wetter. War in früheren Jahren mangelnde Reife oft ein Problem, so gibt mit der allgemeinen Klimaerwärmung hier nur noch selten Grund zur Klage. Wärme in Verbindung mit feuchtem Wetter vor und während der Ernte ist aber fast immer ein Problem, denn dann können die Winzer die Erntezeitpunkte nicht nach der Ausreifung optimal bestimmen und werden zu früh zum Ernten gezwungen.

Der Wetterverlauf in 2008 entsprach ab Anfang September so ziemlich genau dem Ideal der Champagner-Winzer. Es war durchgehend schönes Wetter, tagsüber warm genug für die perfekte Ausreifung und nachts kühl genug, um die frische Säure zu konservieren. Das stabile Wetter nahm den Druck von den Erntezeitpunkten, jede Parzelle konnte zum optimalen Zeitpunkt abgeerntet werden. In dem eher ungünstigen Wetterverlauf die Monate vorher wuchsen die Beeren zu einer überschaubaren Größe mit dicken Schalen heran, was für die aromatische Intensität von großem Vorteil war. Lange Zeit hatte es nach einem schwachen Jahrgang ausgesehen. Es war zuerst zu feucht, später trocken, aber fast immer zu kühl. Ein kühler März verzögerte die Knospung und eisige Temperaturen beeinträchtigten die Blüte. Der Juli war noch heiß und stürmisch, doch im August kühlte es merklich ab. Zudem fehlte im August zunächst die Sonne, die Reifung verlief sehr langsam. Später aber drehte das Wetter doch noch zum Guten und die Sonne blieb ebenso wie die frischen Winde bis über den gesamten Erntezeitraum.

Die Champagner aus dem Jahrgang 2008 zeichnen sich durch eine ausgeprägte Terroir-Charakteristik aus. Da keine spezielle Region in der Champagne im Vor- oder Nachteil war, gerieten alle drei Rebsorten gleichermaßen gut. Als eher kühler Jahrgang sind die Champagner stahlig mineralisch, elegant und säurebetont. Jahrgangsvergleiche sind immer sehr schwierig, aber 1988 war einigermaßen ähnlich.

Weinbeschreibung




Der Rosé hat bei Veuve Clicquot eine sehr lange Tradition, die bereits 1818 beginnt. In den sehr guten Jahren deklariert das Haus einen Jahrgangs-Rosé, der den besonderen Charakter dieses Jahrgangs reflektiert. Die anderen Jahrgänge werden als Reserveweine für die Standardqualitäten sorgsam aufbewahrt. Die Vintage-Rosé Champagner werden stets aus Grand Cru und Premier Cru Lagen gekeltert, die Dosage liegt im unteren Bereich und die Champagner reifen fünf bis sieben Jahre auf der Hefe, bevor sie auf den Markt gebracht werden.

Der Veuve Clicquot 2008 Rosé wurde im Frühjahr 2016 der Presse vorgestellt und als Veranstaltungsort wählte man tatsächlich das vom Mutterunternehmen LVMH kurz zuvor erworbene, legendäre Weingut Clos des Lambrays im Herzen des Burgunds. Hintergrund der Aktion war die Betonung der Bedeutung der Rebsorte Pinot Noir für beide Häuser sowie die Verbindung durch die Fermentation und den Ausbau von Pinot Noir im Eichenholz. Erstmals seit den 1960er Jahren wurde der Rosé Champagner wieder teilweise (ca. 5%) im Holz ausgebaut. Auch die Vinifikation erfolgt mit einer kurzen Kaltmazeration und einer ebenfalls ganz leichten pigeage ähnlich der der großen roten Burgunder.

Besonders ist der Jahrgang aber auch, weil er zu den ganz großen in der Champagne gehört und 2008 der neue Kellermeister von Veuve Clicquot, Dominique Demarville seinen Dienst angetreten hat. Und Dominique Demarville ist ein ausgesprochener Burgunder-Fan. Der Touch Holz verleiht den Grundweinen mehr Tiefe, Komplexität und aromatische Breite, zudem die typischen Holznoten wie Vanille und Brioche. Der Jahrgang 2008 ist nach 2002 und 2004 erst der 3. Jahrgang der ersten Dekade, der als Vintage Rosé deklariert wurde und in der fast 200-jährigen Geschichte der Rosé-Weine erst der 65. deklarierte Jahrgang.



Typisch für die Veuve Clicquot Rosé's ist die leicht kupferne Farbe des Champagners, die sich dezent über das Rosa legt. Schon in der Nase zeigen sich die feinen Gene mit Frische und ganz sauberen, transparenten roten Früchten und Grapefruit. Dieser erste Eindruck bestätigt sich noch deutlicher am Gaumen. Der Champagner wirkt schlank, rassig und mit seiner salzig-mineralischen Note sehr elegant. Im langen Abgang dann sogar noch eine leichte Pfefferaromatik, die auf die klare, reife Kirsch- und Erdbeerfrucht trifft. Ein Champagner, der sich wunderbar trinkt.

Datenblatt


Champagner
12,5% Alkohol
Pinot Noir 61%
Chardonnay 34%
Pinot Meunier 5%
zusätzlich 14% Rotwein aus Bouzy
Dosage 8 g/l (Brut)

Datenblatt


Champagner
12,5% Alkohol
Pinot Noir 61%
Chardonnay 34%
Pinot Meunier 5%
zusätzlich 14% Rotwein aus Bouzy
Dosage 8 g/l (Brut)