Guidalberto 2016

Tenuta San Guido
Loc. Capanne, 27
I-57020 Bolgheri (LI)
Italien
www.sassicaia.com
Der Guidalberto 2016 ist ein von großer Finesse und Eleganz geprägter Wein mit präziser, feiner und intensiver Sauerkirsch-Frucht. Ein großer Schmeichler ohne jegliche Aggressivität mit Schmelz und ganz sanftem Druck. Der Stilwechsel beim Guidalberto manifestiert sich immer mehr. Ein ganz neuer Bolgheri-Stil, der sich von vielen anderen Produzenten absetzt - und den Zeitgeist exakt trifft.

Weinbewertung 3 Sterne von 5

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Der Jahrgang 2016 in Bolgheri


Jahrgangsbewertung 5 Sterne von 5

In ganz Europa zeigte das Wetter in 2016 einen extremen Verlauf: bis in das Frühjahr nass und kühl, änderte sich die Situation ab April komplett mit einem heißen und sehr trockenen Sommer. Vor allem die Trockenheit bremste das Wachstum der Trauben, die klein und hochkonzentriert blieben. Durch das sonnige Wetter auch in Bolgheri bis in den späten Herbst mit ausgesprochen kühlen Nächten ab Anfang September konnte die Frucht aber perfekt ausreifen ohne zu viel Fruchtzucker auszubilden. Diese kühlen Herbstwinde nach Sonnenuntergang nennt man in der Maremma "Brezza Marina". Gleichzeitig bildeten sich sehr hohe Tanninwerte aus, die ebenfalls optimal ausreiften und den Weinen zu einer wunderbaren Balance und Eleganz verhalfen. Insgesamt perfekte Bedingungen für einen großen Jahrgang.

Der Hype um diesen Jahrgang kannte schnell kaum Grenzen. Einige der Produzenten konnten den besten Wein ihrer jungen Geschichte in die begehrten Flaschen abfüllen. Die Kombination eines perfekt gereiften, aber eher schlanken Jahrgangs und einer eher mit Überreife kämpfenden Region ergab herrliche Weine mit Tiefe, Komplexität und verblüffender Eleganz. Als verdienter Lohn dieses Ergebnis gab es mehrere 100-Punkte Bewertungen verschiedener Verkoster, zudem 99 und 98 Punkte für die Verfolger. Für den Konsumenten negativ entwickelten sich parallel die Preise für die Weine, die seit 2015 nur eine Richtung kennen: steil nach oben.

Für die gesamte Maremma, der toskanischen Küstenregion zu der auch Bolgheri gehört, war das Weinjahr 2016 in jeder Hinsicht ein bedeutender Durchbruch. Die Bordeaux-Blends, für die man hier berühmt ist und perfekte Wachstumsbedingungen vorfindet, sind endgültig in der Spitze der weltbesten Weine angekommen.

zum Jahrgangsbericht 2016

Der Guidalberto 2016



Reife Frucht und noble Eleganz sind die Markenzeichen dieses sehr feinen Jahrgangs.

Carlo Paoli ist seit 2009 der Gutsdirektor der Tenuta San Guido und verschafft den legendären Weinen des Hauses konsequent einen behutsamen aber merklichen Stilwechsel hin zu mehr Eleganz, Präzision und Komplexität. Er korrigiert damit den übertrieben reichhaltigen und körperreichen Stil der Weine aus der ersten Dekade nach der Jahrtausendwende. Dieser extrahierte "Blockbuster-Stil" wurde oftmals kritisiert und wirkte sich nicht vorteilhaft auf die Lagerfähigkeit der Weine aus.

Mit dem Guidalberto 2014 wurde der Wechsel merklich vollzogen. Es war mutig, diesen vom Wetterverlauf nicht begünstigten Jahrgang dafür auszuwählen. Dass sich ein langer Atem bei der Weinproduktion aber auszahlt, zeigen die tollen Weine aus 2015 und 2016. Insbesondere die Cabernet-Sorten konnten in 2016 zur Perfektion heranreifen. Man kann die Kraft und Dichte dieses Weins an der tiefroten Farbe erahnen, durch die violette Reflexe funkeln. Schon in der Nase dominieren verführerische Sauerkirscharomen. Verblüffend ist das Mundgefühl dieses druckvollen Weins mit einem regelrechten Schmelz und einer seidigen Textur. Die sehr schön ausgereiften Tannine vermeiden jeden Ansatz von Aggressivität, ordnen sich der Finesse und Eleganz des Weins mühelos unter. Die Kirscharomen bleiben bis in den langen Abgang von ungewöhnlicher Reinheit und Präzision.

Ein toller Wein, der aber erst auf den zweiten Blick wirkt. Sicherlich fehlt ihm die Komplexität und das spektakuläre Aromenspiel des Sassicaia, aber für etwa ein Viertel des Preises bekommt man einen exzellent gemachten, sehr feinen und eleganten Schmeichler aus Bolgheri. Immerhin ist das eine Weinregion, die früher eher für "ko-Tropfen" bekannt war.

verkostet im Februar 2018

Jahrgangsbeschreibung


Der Jahrgang 2016 in Bolgheri

Jahrgangsbewertung 5 Sterne von 5

In ganz Europa zeigte das Wetter in 2016 einen extremen Verlauf: bis in das Frühjahr nass und kühl, änderte sich die Situation ab April komplett mit einem heißen und sehr trockenen Sommer. Vor allem die Trockenheit bremste das Wachstum der Trauben, die klein und hochkonzentriert blieben. Durch das sonnige Wetter auch in Bolgheri bis in den späten Herbst mit ausgesprochen kühlen Nächten ab Anfang September konnte die Frucht aber perfekt ausreifen ohne zu viel Fruchtzucker auszubilden. Diese kühlen Herbstwinde nach Sonnenuntergang nennt man in der Maremma "Brezza Marina". Gleichzeitig bildeten sich sehr hohe Tanninwerte aus, die ebenfalls optimal ausreiften und den Weinen zu einer wunderbaren Balance und Eleganz verhalfen. Insgesamt perfekte Bedingungen für einen großen Jahrgang.

Der Hype um diesen Jahrgang kannte schnell kaum Grenzen. Einige der Produzenten konnten den besten Wein ihrer jungen Geschichte in die begehrten Flaschen abfüllen. Die Kombination eines perfekt gereiften, aber eher schlanken Jahrgangs und einer eher mit Überreife kämpfenden Region ergab herrliche Weine mit Tiefe, Komplexität und verblüffender Eleganz. Als verdienter Lohn dieses Ergebnis gab es mehrere 100-Punkte Bewertungen verschiedener Verkoster, zudem 99 und 98 Punkte für die Verfolger. Für den Konsumenten negativ entwickelten sich parallel die Preise für die Weine, die seit 2015 nur eine Richtung kennen: steil nach oben.

Für die gesamte Maremma, der toskanischen Küstenregion zu der auch Bolgheri gehört, war das Weinjahr 2016 in jeder Hinsicht ein bedeutender Durchbruch. Die Bordeaux-Blends, für die man hier berühmt ist und perfekte Wachstumsbedingungen vorfindet, sind endgültig in der Spitze der weltbesten Weine angekommen.

Weinbeschreibung



Reife Frucht und noble Eleganz sind die Markenzeichen dieses sehr feinen Jahrgangs.

Carlo Paoli ist seit 2009 der Gutsdirektor der Tenuta San Guido und verschafft den legendären Weinen des Hauses konsequent einen behutsamen aber merklichen Stilwechsel hin zu mehr Eleganz, Präzision und Komplexität. Er korrigiert damit den übertrieben reichhaltigen und körperreichen Stil der Weine aus der ersten Dekade nach der Jahrtausendwende. Dieser extrahierte "Blockbuster-Stil" wurde oftmals kritisiert und wirkte sich nicht vorteilhaft auf die Lagerfähigkeit der Weine aus.

Mit dem Guidalberto 2014 wurde der Wechsel merklich vollzogen. Es war mutig, diesen vom Wetterverlauf nicht begünstigten Jahrgang dafür auszuwählen. Dass sich ein langer Atem bei der Weinproduktion aber auszahlt, zeigen die tollen Weine aus 2015 und 2016. Insbesondere die Cabernet-Sorten konnten in 2016 zur Perfektion heranreifen. Man kann die Kraft und Dichte dieses Weins an der tiefroten Farbe erahnen, durch die violette Reflexe funkeln. Schon in der Nase dominieren verführerische Sauerkirscharomen. Verblüffend ist das Mundgefühl dieses druckvollen Weins mit einem regelrechten Schmelz und einer seidigen Textur. Die sehr schön ausgereiften Tannine vermeiden jeden Ansatz von Aggressivität, ordnen sich der Finesse und Eleganz des Weins mühelos unter. Die Kirscharomen bleiben bis in den langen Abgang von ungewöhnlicher Reinheit und Präzision.

Ein toller Wein, der aber erst auf den zweiten Blick wirkt. Sicherlich fehlt ihm die Komplexität und das spektakuläre Aromenspiel des Sassicaia, aber für etwa ein Viertel des Preises bekommt man einen exzellent gemachten, sehr feinen und eleganten Schmeichler aus Bolgheri. Immerhin ist das eine Weinregion, die früher eher für "ko-Tropfen" bekannt war.

verkostet im Februar 2018

Datenblatt


Rotwein
14% Alkohol
Cabernet Sauvignon 60%
Merlot 40%
Die Lese von Hand begann am 28. August mit dem Merlot und wurde mit dem Cabernet Sauvignon in der zweiten Septemberhälfte bei durchgehend optimalen Wetterbedingungen abgeschlossen. Die Trauben waren bei den Cabernets von großer phenolischer Reife.
Die entrappten Cluster wurden in temperaturkontrollierten Stahltanks zwischen 30°C und 31°C über 10 (Merlot) bis 14 Tage (Cabernet Sauvignon) fermentiert. Nach der malolaktischen Gärung ebenfalls im Stahltank wurde der Wein 15 Monate im Barrique ausgebaut.
15 Monate

Datenblatt


Rotwein
14% Alkohol
Cabernet Sauvignon 60%
Merlot 40%
Die Lese von Hand begann am 28. August mit dem Merlot und wurde mit dem Cabernet Sauvignon in der zweiten Septemberhälfte bei durchgehend optimalen Wetterbedingungen abgeschlossen. Die Trauben waren bei den Cabernets von großer phenolischer Reife.
Die entrappten Cluster wurden in temperaturkontrollierten Stahltanks zwischen 30°C und 31°C über 10 (Merlot) bis 14 Tage (Cabernet Sauvignon) fermentiert. Nach der malolaktischen Gärung ebenfalls im Stahltank wurde der Wein 15 Monate im Barrique ausgebaut.
15 Monate