Der Dom Pérignon 2004


Weinbewertung 4 Sterne von 5



Man muss sich schon die Augen reiben ob der jüngsten Erfolge des Hauses Dom Pérignon. Richard Geoffroy wird zwar meist nur einfach als "Chef de Cave" bezeichnet, hat aber bei Dom Pérignon praktisch freie Hand für alle wichtigen Entscheidungen. Und deren waren es in letzter Zeit sehr viele und sehr gute. So gut wie alle neuen Produktpräsentationen der letzten Jahre waren phänomenale Erfolge: der wunderbare 2000er, der heraus ragende 2002er - ein echter Fabeljahrgang. Auch der 2003er, zunächst wegen des problematischen Hitzejahrgangs gescholten, entwickelt sich zum gesuchten Klassiker wegen seiner für das Haus eher untypischen explosiven Frucht und Fülle. Gerade diese Charakteristik begeisterte ein breites Publikum und erschloss neue, breite Käuferschichten für Dom Pérignon. Im Mai 2013 dann die Vorstellung des Jahrgangs 2004, ein krasser Gegensatz zu 2003 und wieder ein typischer Vertreter der klassischen Dom Pérignon Linie.

Typisch ist auch der Verzicht auf Pinot Meunier in der Assemblage, Dom Pérignon ist immer ein Blend aus Chardonnay und Pinot Noir, meist rund je zur Hälfte. In 2004 sind es exakt 53% Pinot Noir und 47% Chardonnay. Aber diese Zahlen bedeuten Geoffroy nichts, die Harmonie aus den roten und weißen Trauben ist entscheidend. Und die ist wunderbar gelungen. In der Nase ist der strohgelbe Champagner mit leicht grünlichen Reflexen und sehr feiner Perlage noch verhalten, am Gaumen aber zeigt er Klasse. Seine hohe Konzentration und Dichte kommt leichtfüßig und elegant daher. Fast ein intellektueller Champagner, auf den man sich konzentrieren muss. Im Abgang dann eine überraschend pfeffrige Note, ja man tippt zunächst auf eine gewisse Bitternote, die aber sofort von der Fruchtsüße eingefangen wird. Faszinierend. Ein kristallklarer, mineralischer Champagner mit viel Aromendruck und großem Potenzial.

Dass der Markt die erneut hohen Bewertungen bestätigt zeigte der unglaubliche Verkaufserfolg eines der größten britischen Importeure, der binnen weniger Stunden 3.000 Kartons à  6 Flaschen verkaufen konnte und damit sein Kontingent weit überzog. Auch dieser Jahrgang wird wieder rasch vergriffen sein.

Die Maison Dom Pérignon




Dom Pérignon ist heute vermutlich die stärkste Champagner-Marke im gesamten Markt. Früher wurde sie als Untermarke des Hauses Moët & Chandon geführt, heute betont man die Eigenständigkeit der Marke stark. Dom Pérignon steht heute für extreme Exklusivität, obwohl vermutlich über 5 Mio. Flaschen produziert werden, wenn denn ein Jahrgang deklariert wird. Natürlich ist die Qualität schwankend, aber dennoch angesichts der großen Menge sehr, sehr gut. Die Trauben stammen nur aus den besten Lagen des Moët Imperiums, der Champagner besteht in etwa aus gleichen Teilen Chardonnay und Pinot Noir (kein Pinot Meunier) und Dom Pérignon ist immer ein Jahrgangs-Champagner. Der lange Ausbau auf der Hefe ist Legende und die Flaschen werden in 3 Reifestufen (Plénitudes) vermarktet, die 1. Reifestufe nach 6-8 Jahren. Seit den 1960er Jahren gibt es auch eine Rosé-Variante und immer wieder werden Releases älterer Jahrgänge herausgebracht - je nach Alter zu teils sehr hohen Preisen.

Das Prestige eines Dom Pérignon ist unangefochten und in den allermeisten Fällen auch gerechtfertigt. Sehr gesucht sind die seit dem Jahrgang 2000 erstmals vorgestellten Künstleretiketten, die in kleineren Auflagen vermarktet werden. Sammler, Genießer, Club-Besucher und Freunde exklusiver Veranstaltungen lieben Dom Pérignon. Und jeder Champagner-Liebhaber sollte zumindest einmal eine Flasche getrunken haben.

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Der Jahrgang 2004 in der Champagne


Jahrgangsbewertung 4 Sterne von 5

2004 war in der Champagne ein komplettes Kontrastprogramm zu 2003: eine ruhige und problemlose Vegetationsphase und die größte Erntemenge in der Geschichte der Champagne. Das Frühjahr zeigte keine scharfen Frostperioden, der Sommer war eher kühl, mündete aber in einen warmen, sonnigen September ohne Fäulnisprobleme während der Ernte. Die Ernte konnte relativ spät beginnen und fand bei idealen Bedingungen statt, was rundum zufriedene Gesichter bei den Champagner Winzern hinterließ.

Ideal war der Wetterverlauf für den Chardonnay, während insbesondere der Pinot Noir ungleichmäßig ausreifte, was durch eine strenge Traubenselektion ausgeglichen wurde. Wie immer in kühlen Jahrgängen lagen die Säurewerte hoch, die Grundweine zeichneten sich schnell durch eine starke mineralische Note und feine Eleganz aus. Kurz zusammengefasst: der genaue Gegenentwurf zum Jahrgang 2003.

Es ist wenig erstaunlich, dass praktisch alle Champagnerhäuser einen Vintage 2004 herausgebracht haben. Viele werden sich an den Jahrgang 1998 erinnern, der, im Wetterverlauf ähnlich, zunächst nicht sehr hoch bewertet wurde. Mittlerweile hat sich diese Einschätzung aber geändert. Auch nach Auslieferung zeigen sich die 2004er ganz von der feinen, eleganten Seite. Anstelle einer dominierenden Frucht zeigen sie eine ausgeprägte Mineralik und kühle Säure. Ein in jeder Hinsicht klassisches Champagner-Jahr und eine einfache Kaufentscheidung für die Konsumenten.

zum Jahrgangsbericht 2004

Weinbeschreibung


Weinbewertung 4 Sterne von 5



Man muss sich schon die Augen reiben ob der jüngsten Erfolge des Hauses Dom Pérignon. Richard Geoffroy wird zwar meist nur einfach als "Chef de Cave" bezeichnet, hat aber bei Dom Pérignon praktisch freie Hand für alle wichtigen Entscheidungen. Und deren waren es in letzter Zeit sehr viele und sehr gute. So gut wie alle neuen Produktpräsentationen der letzten Jahre waren phänomenale Erfolge: der wunderbare 2000er, der heraus ragende 2002er - ein echter Fabeljahrgang. Auch der 2003er, zunächst wegen des problematischen Hitzejahrgangs gescholten, entwickelt sich zum gesuchten Klassiker wegen seiner für das Haus eher untypischen explosiven Frucht und Fülle. Gerade diese Charakteristik begeisterte ein breites Publikum und erschloss neue, breite Käuferschichten für Dom Pérignon. Im Mai 2013 dann die Vorstellung des Jahrgangs 2004, ein krasser Gegensatz zu 2003 und wieder ein typischer Vertreter der klassischen Dom Pérignon Linie.

Typisch ist auch der Verzicht auf Pinot Meunier in der Assemblage, Dom Pérignon ist immer ein Blend aus Chardonnay und Pinot Noir, meist rund je zur Hälfte. In 2004 sind es exakt 53% Pinot Noir und 47% Chardonnay. Aber diese Zahlen bedeuten Geoffroy nichts, die Harmonie aus den roten und weißen Trauben ist entscheidend. Und die ist wunderbar gelungen. In der Nase ist der strohgelbe Champagner mit leicht grünlichen Reflexen und sehr feiner Perlage noch verhalten, am Gaumen aber zeigt er Klasse. Seine hohe Konzentration und Dichte kommt leichtfüßig und elegant daher. Fast ein intellektueller Champagner, auf den man sich konzentrieren muss. Im Abgang dann eine überraschend pfeffrige Note, ja man tippt zunächst auf eine gewisse Bitternote, die aber sofort von der Fruchtsüße eingefangen wird. Faszinierend. Ein kristallklarer, mineralischer Champagner mit viel Aromendruck und großem Potenzial.

Dass der Markt die erneut hohen Bewertungen bestätigt zeigte der unglaubliche Verkaufserfolg eines der größten britischen Importeure, der binnen weniger Stunden 3.000 Kartons à  6 Flaschen verkaufen konnte und damit sein Kontingent weit überzog. Auch dieser Jahrgang wird wieder rasch vergriffen sein.

Über das Weingut




Die Maison Dom Pérignon

Dom Pérignon ist heute vermutlich die stärkste Champagner-Marke im gesamten Markt. Früher wurde sie als Untermarke des Hauses Moët & Chandon geführt, heute betont man die Eigenständigkeit der Marke stark. Dom Pérignon steht heute für extreme Exklusivität, obwohl vermutlich über 5 Mio. Flaschen produziert werden, wenn denn ein Jahrgang deklariert wird. Natürlich ist die Qualität schwankend, aber dennoch angesichts der großen Menge sehr, sehr gut. Die Trauben stammen nur aus den besten Lagen des Moët Imperiums, der Champagner besteht in etwa aus gleichen Teilen Chardonnay und Pinot Noir (kein Pinot Meunier) und Dom Pérignon ist immer ein Jahrgangs-Champagner. Der lange Ausbau auf der Hefe ist Legende und die Flaschen werden in 3 Reifestufen (Plénitudes) vermarktet, die 1. Reifestufe nach 6-8 Jahren. Seit den 1960er Jahren gibt es auch eine Rosé-Variante und immer wieder werden Releases älterer Jahrgänge herausgebracht - je nach Alter zu teils sehr hohen Preisen.

Das Prestige eines Dom Pérignon ist unangefochten und in den allermeisten Fällen auch gerechtfertigt. Sehr gesucht sind die seit dem Jahrgang 2000 erstmals vorgestellten Künstleretiketten, die in kleineren Auflagen vermarktet werden. Sammler, Genießer, Club-Besucher und Freunde exklusiver Veranstaltungen lieben Dom Pérignon. Und jeder Champagner-Liebhaber sollte zumindest einmal eine Flasche getrunken haben.

Jahrgangsbeschreibung


Der Jahrgang 2004 in der Champagne

Jahrgangsbewertung 4 Sterne von 5

2004 war in der Champagne ein komplettes Kontrastprogramm zu 2003: eine ruhige und problemlose Vegetationsphase und die größte Erntemenge in der Geschichte der Champagne. Das Frühjahr zeigte keine scharfen Frostperioden, der Sommer war eher kühl, mündete aber in einen warmen, sonnigen September ohne Fäulnisprobleme während der Ernte. Die Ernte konnte relativ spät beginnen und fand bei idealen Bedingungen statt, was rundum zufriedene Gesichter bei den Champagner Winzern hinterließ.

Ideal war der Wetterverlauf für den Chardonnay, während insbesondere der Pinot Noir ungleichmäßig ausreifte, was durch eine strenge Traubenselektion ausgeglichen wurde. Wie immer in kühlen Jahrgängen lagen die Säurewerte hoch, die Grundweine zeichneten sich schnell durch eine starke mineralische Note und feine Eleganz aus. Kurz zusammengefasst: der genaue Gegenentwurf zum Jahrgang 2003.

Es ist wenig erstaunlich, dass praktisch alle Champagnerhäuser einen Vintage 2004 herausgebracht haben. Viele werden sich an den Jahrgang 1998 erinnern, der, im Wetterverlauf ähnlich, zunächst nicht sehr hoch bewertet wurde. Mittlerweile hat sich diese Einschätzung aber geändert. Auch nach Auslieferung zeigen sich die 2004er ganz von der feinen, eleganten Seite. Anstelle einer dominierenden Frucht zeigen sie eine ausgeprägte Mineralik und kühle Säure. Ein in jeder Hinsicht klassisches Champagner-Jahr und eine einfache Kaufentscheidung für die Konsumenten.

Datenblatt


Champagner
12,5% Alkohol
47% Chardonnay
53% Pinot Noir
Lesebeginn war der 24. September
2004 war von einer problemlosen Wachstumsperiode geprägt. Der August war kühl, dafür die Wochen vor der Ernte warm und trocken. Höhe Erträge.
Erzeuger / Abfüller
Moët & Chandon | 20, Avenue de Champagne | F-51200 Epernay | Frankreich
Allergene
enthält Sulfite und Eiweiße

Datenblatt


Champagner
12,5% Alkohol
47% Chardonnay
53% Pinot Noir
Lesebeginn war der 24. September
2004 war von einer problemlosen Wachstumsperiode geprägt. Der August war kühl, dafür die Wochen vor der Ernte warm und trocken. Höhe Erträge.
Erzeuger / Abfüller
Moët & Chandon | 20, Avenue de Champagne | F-51200 Epernay | Frankreich
Allergene
enthält Sulfite und Eiweiße
Dom Pérignon 2004


Moët & Chandon

13 Jahrgänge / Weine



559,00 €
(372,67 €/l)
Dom Pérignon - MAGNUM
1,50 l
559,00 €

(372,67 €/l)
269,00 €
(358,67 €/l)
Dom Pérignon x Lady Gaga
0,75 l
269,00 €

(358,67 €/l)
299,00 €
(398,67 €/l)
Dom Pérignon
0,75 l
299,00 €

(398,67 €/l)
749,00 €
(499,33 €/l)
Dom Pérignon - MAGNUM
1,50 l
749,00 €

(499,33 €/l)
599,00 €
(798,67 €/l)
Dom Pérignon x Lady Gaga Rosé
0,75 l
599,00 €

(798,67 €/l)
499,00 €
(665,33 €/l)
Dom Pérignon P2
0,75 l
499,00 €

(665,33 €/l)
379,00 €
(505,33 €/l)
Dom Pérignon
0,75 l
379,00 €

(505,33 €/l)
599,00 €
(798,67 €/l)
Dom Pérignon P2
0,75 l
599,00 €

(798,67 €/l)
599,00 €
(798,67 €/l)
Dom Pérignon P2
0,75 l
599,00 €

(798,67 €/l)
699,00 €
(932,00 €/l)
Dom Pérignon Rosé
0,75 l
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(932,00 €/l)
3.295,00 €
(4.393,33 €/l)
Dom Pérignon Oenotheque
0,75 l
3.295,00 €

(4.393,33 €/l)
2.990,00 €
(3.986,67 €/l)
Dom Pérignon Oenotheque
0,75 l
2.990,00 €

(3.986,67 €/l)

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