2016

Der Jahrgang 2016 wird - nicht nur - im Burgund als Jahrhundert-Jahrgang eingehen, so viel ist sicher. Sein feiner, reifer und fruchtbetonter Stil basiert auf kühlem und dennoch sehr sonnigem Wetter über eine außergewöhnlich lange Vegetationsperiode. Der heftige Frost im April reduzierte die Erntemenge nur punktuell. Vollreife Trauben mit hohen Tannin- und Säurewerten bilden die Grundlage für eine schwerelose Balance. Herausragende Präzision und Transparenz in Bezug auf das Terroir. Der Inbegriff eines großen Burgunder-Jahrgangs mit Traumweinen für die Ewigkeit.
Der Jahrgang 2016 wird - nicht nur - im Burgund als Jahrhundert-Jahrgang eingehen, so viel ist sicher. Sein feiner, reifer und fruchtbetonter Stil basiert auf kühlem und dennoch sehr sonnigem Wetter über eine außergewöhnlich lange Vegetationsperiode. Der heftige Frost im April reduzierte die Erntemenge nur punktuell. Vollreife Trauben mit hohen Tannin- und Säurewerten bilden die Grundlage für eine schwerelose Balance. Herausragende Präzision und Transparenz in Bezug auf das Terroir. Der Inbegriff eines großen Burgunder-Jahrgangs mit Traumweinen für die Ewigkeit.
2015

Die Vegetationsphase setzte in 2015 abrupt mit einer ersten Wärmeperiode ab Anfang April ein, ähnlich wie in 2009. Der Mai und Juni verlief ebenfalls warm, was zu einer raschen und guten Blüte im langjährigen Durchschnitt und einer Planung bei vielen Produzenten für eine etwas frühere Ernte führte. Der Sommer zeigte sich von seiner besten Seite, viel Sonnenschein mit Temperaturen leicht über dem Durchschnitt und sehr wenig, aber ausreichender Regen ließen Hoffnung auf einen großen Jahrgang aufkommen. Die Ernte erfolgte in den ersten Septembertagen bei allerbestem Wetter. Das Burgund im Glück: ein großer Jahrgang ohne Wetterextreme und mit perfekter Reife.
Die Vegetationsphase setzte in 2015 abrupt mit einer ersten Wärmeperiode ab Anfang April ein, ähnlich wie in 2009. Der Mai und Juni verlief ebenfalls warm, was zu einer raschen und guten Blüte im langjährigen Durchschnitt und einer Planung bei vielen Produzenten für eine etwas frühere Ernte führte. Der Sommer zeigte sich von seiner besten Seite, viel Sonnenschein mit Temperaturen leicht über dem Durchschnitt und sehr wenig, aber ausreichender Regen ließen Hoffnung auf einen großen Jahrgang aufkommen. Die Ernte erfolgte in den ersten Septembertagen bei allerbestem Wetter. Das Burgund im Glück: ein großer Jahrgang ohne Wetterextreme und mit perfekter Reife.
2014

Der verheerende Hagel vom 28. Juni traf die nördliche Côte d'Or nicht, sondern vor allem die Regionen südlich von Beaune. Aber auch für die Rotwein dominierten Landstriche bedeutete der Regen eine Zäsur. Auf ein warmes Frühjahr mit früher Blüte folgte ein kühler und regnerischer Sommer, dessen Verlauf zur Sorge Anlass gab. Doch wieder half das Glück: ab September wurde es trocken, warm und vor allem sonnig. Die Trauben konnten perfekt ausreifen und in den frischen Nächten wieder Kräfte sammeln. Das herrliche Wetter hielt bis über die Ernte an und bescherte den Winzern noch einen sehr guten Jahrgang.
Der verheerende Hagel vom 28. Juni traf die nördliche Côte d'Or nicht, sondern vor allem die Regionen südlich von Beaune. Aber auch für die Rotwein dominierten Landstriche bedeutete der Regen eine Zäsur. Auf ein warmes Frühjahr mit früher Blüte folgte ein kühler und regnerischer Sommer, dessen Verlauf zur Sorge Anlass gab. Doch wieder half das Glück: ab September wurde es trocken, warm und vor allem sonnig. Die Trauben konnten perfekt ausreifen und in den frischen Nächten wieder Kräfte sammeln. Das herrliche Wetter hielt bis über die Ernte an und bescherte den Winzern noch einen sehr guten Jahrgang.
2013

Der Jahrgang 2013 war ein extremer Frühstarter. Selten zuvor erfolgte der Austrieb bereits im März. Frost im April, zur Unzeit, dezimierte schon frühzeitig die Ernte. Weitere Kältewellen folgten. Zudem zogen lokal Hagelstürme durch die Côte de Beaune. Die wenigen verbliebenen Trauben konnten jedoch in einem sonnigen und warmen August und September ohne weiteren Wetterstress ausreifen und bauten in den kühlen Nächten und warmen Tagen eine sehr gute Aromenkonzentration auf. Insgesamt aber blieb 2013 ein "kühler" Jahrgang mit kleinen Beeren und auch kleinen Kernen. Die Ernte begann spät am 5. Oktober, nachdem die Trauben ihre optimale phenolische Reife erreicht hatten. Die Ernteerträge waren allerdings mit nur rund einem Drittel der normalen Menge extrem niedrig, bei allerdings sehr guten Qualität.
Der Jahrgang 2013 war ein extremer Frühstarter. Selten zuvor erfolgte der Austrieb bereits im März. Frost im April, zur Unzeit, dezimierte schon frühzeitig die Ernte. Weitere Kältewellen folgten. Zudem zogen lokal Hagelstürme durch die Côte de Beaune. Die wenigen verbliebenen Trauben konnten jedoch in einem sonnigen und warmen August und September ohne weiteren Wetterstress ausreifen und bauten in den kühlen Nächten und warmen Tagen eine sehr gute Aromenkonzentration auf. Insgesamt aber blieb 2013 ein "kühler" Jahrgang mit kleinen Beeren und auch kleinen Kernen. Die Ernte begann spät am 5. Oktober, nachdem die Trauben ihre optimale phenolische Reife erreicht hatten. Die Ernteerträge waren allerdings mit nur rund einem Drittel der normalen Menge extrem niedrig, bei allerdings sehr guten Qualität.
2012

Wieder ein komplett zweigeteilter Jahrgang mit chaotischem Beginn, einem wunderbaren Sommer und einem goldenen Herbst. Seit Jahrzehnten mit die geringsten Mengen durch die diversen Hagelschäden im Frühjahr, aber dafür eine riesige Überraschung: große, klassische Weine mit konzentrierter Frucht, dabei wunderbarer Eleganz und Frische mit großer Transparenz in Bezug auf die Terroirs. Ein Jahrgang abseits der bekannten Klassiker und damit perfekt für Burgund-Spezialisten, die große Weine und nicht große Aufmerksamkeit suchen.
Wieder ein komplett zweigeteilter Jahrgang mit chaotischem Beginn, einem wunderbaren Sommer und einem goldenen Herbst. Seit Jahrzehnten mit die geringsten Mengen durch die diversen Hagelschäden im Frühjahr, aber dafür eine riesige Überraschung: große, klassische Weine mit konzentrierter Frucht, dabei wunderbarer Eleganz und Frische mit großer Transparenz in Bezug auf die Terroirs. Ein Jahrgang abseits der bekannten Klassiker und damit perfekt für Burgund-Spezialisten, die große Weine und nicht große Aufmerksamkeit suchen.
Die weinrouten Jahrgangsbewertungen:
| Spitzenjahrgang mit Top-Qualität in der Breite, legendären Leistungen einzelner Produzenten und sehr langlebigen, perfekt ausbalancierten Weinen.
Für Spekulanten! | |
| Sehr guter Jahrgang in der Breite, mit herausragenden und langlebigen Weinen einzelner Produzenten.
Für Liebhaber großer Weine, die nicht nur auf Wertsteigerungen achten. | |
| Guter, aber in Bezug auf Unterregionen und Produzenten heterogener Jahrgang. In der Breite ein früh trinkreifer Jahrgang.
Für Spezialisten, die sich auskennen. | |
| Schwieriger Jahrgang, Weine in der Breite wenig langlebig und ohne Konzentration.
Nur interessant, wenn der Preis stimmt und man früh trinken möchte. | |
| Ein schwacher Jahrgang ohne Aromatik und Balance. Bis auf Ausnahmen keine Empfehlung. | |
| Es kommt immer ein nächster Jahrgang. Bis dahin ältere Jahrgänge trinken. |









