Mouton Rothschild Etikett 2018 von Xu Bing

01. Dezember 2020




Wie immer Anfang Dezember und kurz vor der Abfüllung des neuen Jahrgangs präsentiert Mouton Rothschild den Künstler und seinen Entwurf für das neue Etikett. Der aktuelle Jahrgang 2018 wird in den kommenden Monaten zur Auslieferung kommen. Die Gestaltung des Etiketts lag in den Händen des 1955 geborenen chinesischen Künstlers Xu Bing. Da ist zunächst die Magie der Zahl "8" im Jahrgang, die in der chinesischen Kultur eine besondere Bedeutung hat. So wurde bereits vor 10 Jahren das Etikett des Jahrgangs 2008 von einem chinesischen Künstler gestaltet. Zudem ist der chinesische Weinmarkt immer noch ein absolut bedeutender Faktor für den Absatz der europäischen Spitzenweine, insbesondere zu Zeiten von Zollstreitigkeiten zwischen Frankreich und den USA.



Das Etikett verbindet durch seine poesievolle Kalligrafie die westliche mit der östlichen Kultur. Im Stile von chinesischen Schriftzeichen entwickelt der Künstler die Worte "Mouton" und "Rothschild" auf eine besondere Weise, die sich nicht unmittelbar erschließt. So muss man die Zeichensprache intensiv studieren, sich auf sie einlassen. Genau so, wie man sich auf einen großen Wein einlassen muss. Aber wenn man die Buchstaben einmal identifiziert hat, ist alles ganz einfach zu lesen.

Eine wirklich verblüffende Idee für einen verblüffend guten Mouton Rothschild 2018. Der Wein belegte in unseren Primeurverkostungen einen Platz unter nur vier Weinen des Jahrgangs, denen wir ein Potenzial von bis zu 100 Punkten attestieren. Ganz sicher ist das ein klassischer Mouton Rothschild, der seine sehr hohen Bewertungen zu Recht trägt.

Hier noch in Kürze unsere Bewertung: Der Titel des besten Premier Cru geht unserer Meinung nach in 2018 eindeutig an den herausragenden Mouton Rothschild. Selten haben wir einen derart klassischen Mouton verkostet mit all seinem Druck, seiner Dichte, herrlichen Kirschfrucht und dem typischen Schuss an feinster Kräuteraromatik. Wer den wahren Mouton-Stil kennenlernen möchte sollte mit diesem Jahrgang beginnen. Mouton at its best!



Tenuta San Guido
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Der Guidalberto 2018 ist ein Wein von fast burgundischem Format. Nur in der Nase zeigt sich der Cabernet-Charakter mit kraftvoller Johannisbeere, Kirsche und einem Hauch Waldboden. Am Gaumen ist alles Finesse, Frische und Präzision, eben burgundische Leichtigkeit. Mit diesem mittlerweile perfektionierten Stil der Tenuta San Guido spielt man hier in Bolgheri in einer eigenen Liga.

29,90 €

0,750 l (39,87 €/l)


Le Macchiole
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Der Messorio gehört neben dem Masseto und dem Redigaffi zu den drei besten reinsortigen Merlot-Weinen Italiens. Alle drei stammen von der toskanischen Küste und haben in aller Welt Verbraucher und Weinkritiker in ihren Bann geschlagen. Der Messorio von Le Macchiole ist der zugänglichste und preislich moderateste der drei Super-Merlots. 2011 war ein Klasse-Jahrgang in Bolgheri und Le Macchiole hat nicht den kleinsten Fehler gemacht. Ein unglaubliches Kraft- und Fruchtpaket mit Länge, Frische und Balance.

179,00 €

0,750 l (238,67 €/l)


GAJA CA'MARCANDA
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War 2010 das Spitzenjahr im Landesinneren der Toskana, dann war 2011 das Jahr an der Küste. Die Bolgheri-Weine profitierten von einem praktisch perfekten Wetterverlauf: trocken und nicht zu heiß und nicht zu kühl. Das führte zu optimalem Lesegut mit perfekter Reife und unglaublich aromatischen und dennoch frischen und fruchtbetonten Weinen. Der Camarcanda 2011 belegt wieder einmal, dass sich bei den Weinen von Angelo Gaja Warten lohnt. Ein mächtiger und kräftiger Wein, fast schwarz wie Tinte und doch so fein und elegant. Fantastische Säure und ein fast endloses Finish. Angelo Gajas Spitzen-Cuvée aus Bolgheri ist längst in der kleinen Gruppe der besten Weine angekommen.

139,00 €

0,750 l (185,33 €/l)