Mouton Etiketten 2005 von Giuseppe Penone

13. Januar 2008



Das Etikett des teuersten Mouton-Subskriptionsjahrgangs, den es je gegeben hat (ca. 500 Euro) zeigt den Abdruck einer Hand und drei Weinblätter. Das Etikett wirkt sehr klassisch und erinnert weniger an Etiketten der letzten Jahrgänge, eher an 1996 oder die 1950er bzw. 1960er Jahre (eine Abbildung hier ist aus markenrechtlichen Gründen leider nicht möglich, aber eine Flasche kostet derzeit ja nur knapp 800 Euro...).

Guiseppe Penone lebt heute in Turin und gilt als bedeutender Vertreter der Kunstrichtung "arte povera" ("arme Kunst"), seine Motive sind bestimmt von Objekten und Materialien der Natur. Bedeutende Ausstellungen im Rahmen der documenta in Kassel (1972, 1982, 1987) und im Centre Pompidou belegen, dass Penone ein herausragender zeitgenössicher Künstler ist.

Nach 2000 (Flasche ohne Etikett), 2003 (kein Künstleretikett zum 150. Jubiläum des Erwerbs des Weingutes) und 2004 (Prince Charles) kehrt die Baronin de Rothschild wieder zum klassischen Etikett zurück, sozusagen für einen klassischen Jahrgang, soll doch der 2005er sogar den 1982er übertreffen. Und der 2006er war, obschon ein mittelmäßiges Jahr, ja wohl noch besser. Mal sehen, welches Etikett uns in knapp 12 Monaten überraschen wird.

Ein herrliches Buch zu den Mouton-Künstleretiketten finden Sie hier.


GAJA CA'MARCANDA
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Finesse-Wein trifft auf Finesse-Jahrgang. Seit 2015 ist der Camarcanda eine Cuvée aus 80% Cabernet Sauvginon und 20% Cabernet Franc. Die Trauben stammen ausschließlich aus den Zonen mit weißem Kalkstein. Schon die Nase ist Finesse pur mit Amarenakirsche und einem Schuss Lakritz. Am Gaumen legt der Wein enorm an Dichte, Tiefe und Kraft zu. Was für eine Power, seidenweich verpackt! Ein toller Bolgheri-Wein, der sicherlich von einer langen Lagerung sehr profitieren wird.

129,00 €

0,750 l (172,00 €/l)


Domaine Amiot-Servelle
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Feinste, intensive Kirschnoten, von der Nase bis zum Abgang in unfassbarer Reinheit und Präzision kennzeichnen dieses Wunder an Finesse und Harmonie. Dass der Wein dabei fast eindimensional wirkt ist keine Kritik - im Gegenteil, pure Faszination. Könnte noch mehr Gewicht vertragen, aber das ist dem Schauspiel des Les Amoureuses vorbehalten.

89,00 €

0,750 l (118,67 €/l)


Tenuta San Guido
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Der Guidalberto ist zwar als Zweitwein des Sassicaia positioniert, jedoch sehr eigenständig. Während im Sassicaia kein Merlot verwendet wird, besteht die Cuvée des Guidalberto je zur Hälfte aus Merlot und Cabernet Sauvignon ergänzt durch einen kleinen Anteil Sangiovese. Entsprechend zugänglich und fruchtbetont ist dieser Wein, der immer beliebter wird, ein Sassicaia eben zu einem Bruchteil des Preises des großen Bruders.

64,90 €

0,750 l (86,53 €/l)