Sensationelle Veröffentlichung der neuen Klassifikation von St.-Emilion

06. September 2012



Stephan Graf von Neipperg freut sich über die Anerkennung seiner jahrelangen Leistungen

Nach langer und wenig ruhmreicher Vorgeschichte wurde am 06.09.2012 das neue Klassement von St.-Emilion präsentiert, das bekanntlich alle 10 Jahre einer Revision unterzogen wird. Wegen der enormen wirtschaftlichen Bedeutung wurden frühere Bekanntgaben juristisch angefochten und mussten zurückgezogen werden. Nun endlich das Ergebnis mit riesigen Überraschungen:

Erstmals überhaupt gibt es in der höchsten Kategorie "Premier Grand Cru Classé A" nicht nur die beiden unangefochtenen Château Ausone und Cheval Blanc, sondern mit Angélus und Pavie zwei weitere Güter. Im Fall von Angélus ist das aufgrund des Einflusses von Hubert de Boüard weniger erstaunlich, aber die Promotion von Pavie wird mit Sicherheit zu großen Kontroversen Anlass geben. Ein echter Hammer ist, dass Figeac nicht in die erste Kategorie aufgestiegen ist.

Premier Grand Cru Classé A
- Château Angélus - NEU
- Château Ausone
- Château Cheval Blanc
- Château Pavie - NEU

Auch in der zweiten und ebenfalls wichtigen und prestigeträchtigen Kategorie gibt es spannende Änderungen: das "Schwarze Schaf" Jean-Luc Thunevin hat es mit Valandraud geschafft, in diese Kategorie aufzusteigen. Gratulation und aus unserer subjektiven Sicht völlig zu Recht! Ein großer Tag ist dies auch für Stephan Graf von Neipperg, der mit den beiden Château La Mondotte und Canon-La-Gaffelière aufsteigt.

- Premier Grand Cru Classé B
-Château Beau-Séjour Bécot
-Château Beauséjour Duffau-Lagarrosse
-Château Belair-Monange
-Château Canon
-Château Canon-La-Gaffelière - NEU
-Château Figeac
-Château La Gaffelière
-Château La Mondotte - NEU
-Château Larcis-Ducasse - NEU
-Château Pavie-Macqiun
-Château Troplong-Mondot
-Château Trottevielle
-Château Valandraud - NEU
-Clos Fourtet

Château Magdelaine und Château Matras scheiden aus wegen Übernahmen.

Die Reaktionen der Weinwelt in den kommenden Tagen werden spannend. Mit Sicherheit stellt diese Revision eine Aufwertung des "rechten Ufers" dar, mit nun 4 top-klassifizierten Gütern schliesst man fast mit dem Médoc auf.

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19/20 bzw 96 Punkte vom Decanter Magazin! Boom, das war ein Hammer für das Castello di Bolgheri. Mit dieser Spitzenbewertung des großen 2011er landete man direkt in der Gruppe der vier besten Bolgheri-Weine dieses Jahrgangs, erstmals auf Augenhöhe mit Ornellaia und Sassicaia. Ein Ritterschlag, denn der Decanter ist nicht für eine besonders inflationäre Bewertung bekannt. Was dann passierte? Das Castello di Bolgheri verkaufte in nur drei Tagen 10.000 Flaschen von diesem Wein. Nur wenige Wochen nach dem Release war damit die gesamte Ernte komplett ausverkauft.

129,00 €

1,500 l (86,00 €/l)

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Die "Comtesse", wie dieses Château von seinen zahllosen Fans genannt wird, kann in jedem Jahr einen der besten Bordeaux-Weine erzeugen, das hat man immer wieder bewiesen. Dies gilt insbesondere für die schwächeren Jahrgänge. Im Falle der 1996er Comtesse war es aber ein ganz großer Jahrgang, in dem ein phänomenaler Wein gelang. Jetzt, fast volljährig geworden, ist er zu einer Legende herangereift, ein Wein, der alles hat was man von einem großen Bordeaux erwartet.

256,00 €

0,750 l (341,33 €/l)

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Der 2011er Vigna Chiniera ist ein großer Wein, der aber im Vergleich zum Casa Matè leiser, zurückhaltender auftritt. Auch er verströmt ein verführerisches Bukett von roten Früchten und Rosenduft und bleibt am Gaumen aber noch stärker auf der eleganten, weichen Linie. Faszinierend, wie hier die Terroir-Charakteristik hervortritt. Der druckvolle, intensive Wein spielt förmlich mit seiner enormen Fruchtkonzentration und gleichzeitig mit Leichtigkeit, Balance und Eleganz.

89,00 €

0,750 l (118,67 €/l)