Bordeaux 2010 Primeur

15. Juni 2011



1928/1929 - 2009/2010




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01. März 2012


Wenige Wochen vor der Auslieferung der Flaschen des Jahrgangs 2010 veröffentlicht Robert Parker seine finale Bewertung. Traditionell erfolgt diese Veröffentlichung am 01. März, aber viele Weinfreunde hatten schon am 28. Februar damit gerechnet - und waren enttäuscht. Nach dem Hype um den Jahrgang 2009 ist es trotz der sehr hohen Qualitäten in 2010 merklich ruhiger geworden, auch im Parker-Forum. In diesem Jahr also kein Ansturm auf die Webseite, kein Absturz und pünktlich um 18:00 Uhr MEZ standen die Bewertungen zum Download bereit. Praktisch die allermeisten Tipps der Blogger aber waren falsch: Parker vergibt 10 x 100 Punkte und 7 x 99 Punkte. Das ist historisch gesehen immer noch eine extrem hohe Ausbeute, zumal 15 Bewertungen mit 98(+) Punkten hinzu kommen. Aber es reicht nicht an 2009 heran und die Auswahl der Weine mit 100 Punkten ist eher unorthodox.

Die 100 Punkte gehen an Beauséjour Duffau, Cheval Blanc, Haut Brion, La Violette, Latour, Le Dome, Le Pin, Pape Clement, Pétrus und Pontet Canet. 99 Punkte werden vergeben an Margaux, Gracia, La Mondotte, Le Gay, Montrose, Troplong-Mondotte, VCC. Es folgen mit 98+ Punkten Ausone, Ducru Beaucaillou, L`Evangile, La Mission Haut Brion, Larcis-Ducasse, Leoville Poyferre, Mouton Rothschild, Palmer, Pavie, und Smith Haut Lafitte. Glatte 98 Punkte bekommen Angelus, Clos Fourtet, Haut Bailly, Haut Brion Blanc, Lafite Rothschild und Trotanoy - 2010 war insgesamt auch ein sehr guter Jahrgang für Weißweine im Bordelais.

Erstaunlich das für diesen Top-Jahrgang eher schwache Abschneiden der Premiers. Nur Latour und Haut Brion schaffen die 100 Punkte, Margaux verbessert sich über die en primeur Bandbreite von 96-98 Punkten auf 99 Punkte - übrigens einer der Weine des Jahrgangs. Hier lag Parker von Anfang an zu niedrig, was jetzt korrigiert wurde. Mouton und Lafite mit "nur" 98, aber weder Cos noch Las Cases können in diese Liga vorstoßen. Dafür haben Ducru, Montrose und Pontet Canet einen phänomenalen Lauf, gehen an die Spitze der Premiers. Auffällig auch die tolle Bewertung des Rechten Ufers: 100 Punkte für Le Pin, Pétrus, Cheval Blanc, Beauséjour Duffau, Le Dome, La Violette. Vom Linken Ufer haben das nur Latour und Pontet Canet geschafft, Haut Brion und Pape Clément liegen in der Stadt Bordeaux, zählen alerdings streng genommen auch dazu. Mit La Violette, Le Dome, Le Gay, Gracia und Le Pin liegen vier Mini-Châteaus vom Rechten Ufer mit ganz vorne (>99 P). Damit schränkt sich die Anzahl an 100 Punkte Flaschen in 2010 erheblich ein, nur Latour, Ponet Canet und Haut Brion produzieren richtig große Mengen an Wein.

Schwach ist das Resultat von Pichon Lalande mit 95+ und Las Cases mit 96+ Punkten. Auch der Name Lafleur hätte mehr als 96+ erwarten lassen. Diese Weine werden ihre exorbitanten Preise wohl nicht halten können. Cos D`Estournel, Valandraud und Pichon Baron sind mit 97+ noch einigermaßen standesgemäß davon gekommen. Ein toller Kauf ist sicher Les Forts de Latour mit 97 Punkten. L`Eglise Clinet bekam 96+ Punkte, hier war auch schnell offensichtlich, dass der 2010er ein ganz toller Erfolg ist. Die Leistungsdichte im Bereich von 94+ bis 96+ Punkten ist enorm, sehr viele günstige Weine sind darunter. Damit bewahrheitet sich wieder: in großen Jahren kleine Weine kaufen. Und 2010 war wahrlich ein ganz großer Jahrgang.

In der Parker-Reihenfolge liegt 2009 vorne, gefolgt von 2005, 2010 und 2000. eine solche Erfolgsserie hat es SEHR LANGE nicht mehr gegeben. Parker zitiert das Lied von Bob Dylan "With God On Our Side".

07. Juli 2011



- Le Pin 1.300 € (+8,3%)
- Lafite 2. Tranche 1.000 € (+66,7% zur 1. Tranche)


31. Juni 2011


Das Finale verschlägt fast den Atem, die Premiers schlagen noch einmal mächtig auf. Ausone ist das erste Château (ohne Petrus), das über 1.000 € ex négo liegt. Ursache ist auch die kleine Ernte von nur 18.000 Flaschen, nicht Kisten! Bemerkenswert ist auch Margaux, das nach nur wenigen Tagen eine 2. Tranche mit 25% Aufpreis ausruft. Da werden auch die anderen Premiers nachziehen und der Release-Preis wird auf ca. 800 € steigen, macht über 1.100 € für den Konsumenten - falls er die Weine je konsumiert. Nicht verstummen wollen auch die Meldungen, wonach der Abverkauf für viele Weine sehr schleppend verläuft, nur die Top-Flaschen sind gesucht. Bis auf ganz wenige haben wohl alle Châteaus die Grenze der Aufnahmefähigkeit erreicht. Mit vier Jahrhundert-Jahrgängen in 11 Jahren auch kein Wunder! Da klingt die ungewöhnlich frühe Blüte in 2011 schon fast wie eine Drohung...

- Ausone 1.120 € (17,0%)
- Cheval Blanc 850 € (+21,4%)
- Latour 780 € (+30,0%)
- Yquem 420 € (-22,2%)
- Margaux 2. Tranche 750 € (+25,0% zur 1. Tranche)


30. Juni 2011


- Las Cases 192 € (-11,1%)
- Pavie 225 € (+14,8%)
- Pavie Decsse 125 € (+6,8%)
- Bellevue Mondotte 216 € (+0%)
- Angelus 225 € (+7,1%)


29. Juni 2011


Die Kampagne geht zu Ende, die letzten großen Châteaus kommen heraus: Lafite, Mouton und die großem vom rechten Ufer. In der Spitze sind in etwa die Preise von 2009 genommen worden, bei den kleineren Weinen aber sind die Aufschläge enorm. Dieser Jahrgang dürfte für einige Zeit die Spitze der Preisentwicklung gewesen sein, jetzt muß sich der Markt erst einmal erholen. Interessant bleibt, wie der Abverkauf läuft, d.h. welche Mengen bei diesen Preisen wirklich gehandelt werden.

- Les Forts de Latour 162 € (+82%)
- Lafite 600 € (+9,1%)
- Carruades de Lafite 108 € (+58,8%)
- Palmer 215 € (+0%)
- La Mission Haut Brion 600 € (+11,1%)
- Vieux Château Certan 180 € (+15,4%)
- La Conseillante 150 € (+8,7%)
- Mouton 600 € (+9,1%)
- Petit Mouton 108 € (+80%)
- Troplong Mondot 98,4 € (+9,3%)
- Figeac 168 € (+5,0%)
- Eglise Clinet 276 € (+0%)


27. Juni 2011


Endlich ist die Woche der Vinexpo zu Ende und es geht in den Endspurt. Dieser wurde gleich mit einem Premier Cru Release gestartet: Château Margaux kommt mit einem Preis von 600 € heraus, allerdings erst nach einiger Aufregung, gab es doch Meldungen, der Preis läge unter 2009 (550 €). Das hatte dann aber nicht gestimmt. Cos d`Estournel hat den Preis von 210 € auf 198 € gesenkt, obwohl der Wein große Zustimmung bekam und der hoch gelobte Ducru Beaucaillou liegt ganze 30 €unter 2009. L`Evangile behielt den Preis mit 180 € bei. Insgesamt scheint nach der Vinexpo eine gewisse Bescheidenheit bei den Preissteigerungen eingetreten zu sein. Warum wohl?

- Margaux 600 € (+9,1%)
- Pavillon Rouge 108 € (+80%)
- Cos d`Estournel 198 € (-5,7%)
- Ducru Beaucaillou 150 € (-16,7%)
- Clerc Milon 48 € (+33,3%)
- L`Evangile 180 € (+0,0%)


18. Juni 2011


Mit dem nahen Start der Vinexpo hat sich der Fluß neuer Preise etwas verlangsamt. Dafür bleibt die Aufregung über die hohen Preisaufschläge in der internationalen Presse bestehen. Dem Vernehmen nach bleiben die US-Käufer weitgehend aus, während die Käufer in Europa zupacken, nicht nur die Asiaten. Was den Jahrgang so teuer macht ist neben der herausragenden Qualität die geringe Ernte. Die Gefahr besteht nun weniger darin, dass nicht gekauft würde, sondern darin, dass die FLaschen ewig über die Auktionen zirkulieren und nicht geöffnet werden. Denn verkauft ist der Wein erst, wenn der Korken herausgezogen wurde. Großes Aufsehen erregt hat nach einer Meldung des Decanter der Négociant Barriere Freres, der sich geweigert hätte, den Wein von Château Rauzan Segla zu verkaufen. Der Preis war von 60 € auf 84 € angehoben worden ("ludicrous"). Rauzan Segla gehört übrigens dem Haus Chanel und die Preisorder kam wohl "von oben". Sehr erfolgreich verliefen die Verkäufe bei Lynch Bages, Montrose und Pontet Canet, die binnen weniger Stunden ausverkauft waren, die beiden letzteren schoben eine 2. Tranche hinterher - zu einem noch höheren Preis.

- Pichon Lalande 138 € (+9,5%)
- Rauzan Segla 84 € (+40%)


15. Juni 2011

- Lynch Bages 100 € (+39%)
- Pichon Baron 132 € (+47%)
- Montrose 132 € / 149 € (+22% / 2. Tranche)
- Braniare Ducru 48 € (+12%)
- Canon La Gaffeliere 59 € (0%)
- Haut Bailly 89 €


14. Juni 2011


Weiter große Entrüstung allerorten über die hohen Preise. Das Wort "Blase" wurde schon so oft verwendet und ist wohl irgendwie selbst dabei zerplatzt. Allerdings gewinnt die Kampagne an Fahrt, mit Pontet Canet (schöner, neuer Begriff: "flying fifth") und Leoville Barton sind schon zwei Topweine draußen. Kommende Woche beginnt die Vinexpo in Bordeaux und dann sollten die Preise wohl bekannt sein.

- Leoville Barton 72 € (+15%)
- Smith Haut Lafitte Rouge 77 € (+48%)
- Grand Puy Lacoste 58 € (+20%)
- Lagrange 40 € (+6%)


09. Juni 2011


So, es geht also los, viel länger kann man auch nicht warten. Mit Pontet Canet zu 100.- € (+39% gegenüber 2009) eröffnet einer der am höchsten bewerteten Weine des Jahres den Reigen der hochklassigen Châteaus. Damit dürfte dieser Shooting-Star bei den deutschen Händlern so um die 135.- € liegen. Die Richtung ist klar vorgegeben: 2009 plus 10% - 40%, je nach Provinienz. Was machen die Premiers?

Interessante Preise (gerundet auf Euro ex Négociant ohne MWSt.)
- Leoville Poyferre 85 € (+18%)
- Langoa Barton 45 € ()
- Kirwan 57 € (+17%)
- Pontet Canet 100 € / 115 € (+39% / 2. Tranche)
- Calon Segur 57 € (+12%)
- Pagodes de Cos 40 € (+11%)
- Giscours 44 € (+19%)
- Phelan Segur 28 € (+20%)
- Gruaud Larose 45 € (+14%)
- Haut Batailley 28 € (+17%)


26. Mai 2011


Nach Makleraussagen zeichnet sich eine der bislang langsamsten Kampagnen überhaupt ab. Bis auf Gazin (48.- €, +7%) und Beychevelle ist noch kein namhaftes Château mit dem Preis herausgekommen. Bei Beychevelle gibt es eine Sondersituation durch den Besitzerwechsel zu Santory. Trotz eines um über 20% gestiegenen Preises dürfte der Absatz durch die vorhandene gute Vertriebsstruktur in China kein Problem sein. Zudem wirkt das Etikett mit dem berühmten auf Halbmast gesetzten Segelschiff (zum Gruß des Generals), das in China großen Gefallen findet. So bleibt es insgesamt spannend, die Preise der kleineren Châteaus liegen um den 2009er Wert, mal etwas darüber, mal etwas darunter. Nicht nur die Preisfindung ist schleppend, auch der Absatz scheint trotz des großen Jahrgangs noch nicht Fahrt aufgenommen zu haben.

12. Mai 2011


So langsam nimmt die Primeur-Kampagne Fahrt auf, die ersten kleinen Châteaus haben ihre Preise veröffentlicht. Die Tendenz ist stabil bis leicht steigend. Aufsehen erregt ein Artikel des bekannten schweizer Händlers Philipp Schwander in der Neuen Züricher Zeitung (1. Mai 2011), in dem er dem 2010er Jahrgang sehr kritisch gegenüber steht. Aufgrund der großen Trockenheit, so folgert er, sei doch die Ausreifung mancher Trauben zu bezweifeln. Harte, unreife, säure- und tanninbetonte unharmonische Weine seien oftmals die Folge gewesen. Der Zuckergehalt liegt wegen der Dehydrierung durch den Trockenstress dennoch hoch und suggeriert Reife. Dieser Über-2005er läßt zudem die Frucht vermissen, die den 2009er so über die Maßen ausgezeichnet hat. Langlebig ja, aber groß? Groß sind die Weine nur auf den allerbesten Terroirs mit alten Reben, die über tiefe Wurzeln verfügen. Hier ist sich Schwander mit den Kritikern einig: alle Premiers führen die Qualitätsliste an. Interessant ist der Hinweis auf die grundsätzliche Problematik im Bordelais. Die zahlreichen trockenen und warmen Jahre jüngst führten zu "Jahrhunderjahrgängen" in Reihe. Doch langsam wird es des Guten zuviel: die sehr zuckerreichen Moste führen zu hohen Alkoholwerten und die Weine tendieren zur Überextraktion, werden hart und unharmonisch. Da hilft auch lange Lagerung nichts, denn die Frucht verschwindet, bevor die Tannine rund werden. Ein Effekt, der einige der hoch bepunkteten 1986er ereilt. War früher das Problem das Ausreifen des späten Cabernet Sauvignons, so hilft heute der Merlot, und der Cabernet Franc, Monsterweine wie Cos in 2009 zu verhindern, obwohl gerade der Merlot Probleme bei Trockenheit hat. Sehr gelungen sind die Weine auf den Top-Terroirs von Pauillac, Schwander hebt Mouton heraus.

04. Mai 2011


Parker hat nun wie immer als letzter seine Bewertungen veröffentlicht, übrigens gemeinsam mit den Flaschenbewertungen des 2008er Jahrgangs. Auch er bestätigt die Klasse von 2010 und attestiert großes Potenzial und lange Reifezeiten. Überraschungen gibt es bei ihm in diesem Jahr nicht, praktisch alle Premiers (Médoc und rechtes Ufer) liegen ganz vorne. Insgesamt vergibt er 10 Mal die magische 100 als Potenzial. Schon deutlich erstaunlicher ist die Bewertung der Revue de Vin de France. Mit dreimal 20/20 Punkten für Cheval Blanc, Lafite und Margaux greift das Blatt ungewöhnlich hoch. Zudem gibt es mehrere 19,5-20 Bewertungen. Die Messlatte für die Preise ist also schon einmal sehr hoch angesetzt, die Revue vergleicht 2009/2010 bereits mit 1928/1929.

21. April 2011


Die ersten Bewertungen kommen heraus (Jancis Robinson, Decanter, Neal Martin, James Suckling) und bestätigen die außergewöhnlich hohe Qualität des Jahrgangs. Wie fast immer liegen die Premiers an der Spitze, nur die Reihenfolge interessiert noch. Latour und Margaux sind wohl sichere 100 Punkte-Kandidaten, Neal Martin sieht Mouton an der Spitze und vergibt als einzigem Wein 98-100 Punkte. Mehrere Kritiker bewerten Lafite ausgerechnet in 2010 etwas schwächer. Vieux Château Certan scheint diesmal ein Spitzenjahrgang gelungen zu sein, Las Cases liegt mittlerweile standesgemäß knapp hinter den Premiers. Gespannt darf man auf Cos sein, der Wein ist in diesem Jahr wohl keine Frucht- und Alkoholbombe und damit wesentlich feiner ausgefallen. Ob das Parker gefällt?

Über die wohl exorbitanten Preise regt sich kaum noch jemand auf, zumal bislang nur kleine Châteaux herausgekommen sind, die nicht preisbildend sind. Nun wartet die Branche auf die entscheidende Ausgabe des Wine Advocate, noch immer bildet Parker für die Preise die einzige relevante Meinung. Seine ersten Äußerungen bestätigen aber das enorme Potenzial des Jahrgangs.

10. April 2011


Twitter und andere Social Media Kanäle erweisen sich erneut als schnelles und viel genutztes Medium. Eine Kurznachricht schafft man auch noch am späten Abend, auch wenn man eine dreistellige Anzahl von Weinen verkostet hat. Im Internet erscheinen nun erste zusammenhängende Artikel, insbesondere die britische Presse ist fleißig. Alle sind sich einig: ein weiterer ganz großer Jahrgang von mächtiger Statur mit massiven Taningerüsten und extrem hohen Säurewerten. Ein Wein für die Ewigkeit, trinkbar frühestens in 30 Jahren. Ob es dann ein Genuß sein wird, wer will es heute beurteilen? Sicher, 2009 war wesentlich zugänglicher, fruchtbetonter und weicher, einfach gefälliger. Dieser Jahrgang ähnelt eher dem 2005er und wird ein Klassiker, Vergleiche mit 1986 kommen auf, der 1982er entspricht eher dem 2009er. Jetzt warten alle auf die ersten Bewertungen!

4. April 2011


Die wie immer lang erwartete Primeurwoche im Bordelais beginnt. 5.000 Menschen werden in dieser Woche Hunderte Weine probieren, beurteilen und Kaufentscheidungen vorbereiten. Einige wenige wichtige Journalisten wurden bereits vorher empfangen, allerdings mit der Zusicherung, vor der Primeurwoche nichts zu veröffentlichen.


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Der Jahrgang 1971 war in der Champagne herausragend und sicherlich der beste zwischen 1964 und 1982. Frost im Frühjahr und Hagel im Juni dezimierten die Ernte. Die Trauben, die dies gesund überlebten profitierten von einem phantastischen September, heiß und trocken. Michael Broadbent bezeichnet diesen Jahrgang als "Inbegriff von Eleganz" und den 71er Dom Pérignon als "perfekt". In der extrem seltenen Œnothèque-Version wird dieser Geschmack nochmal verstärkt und verfeinert. Dieser Champagner ist ein echtes Sammlerstück, das nie in nennenswerten Mengen verfügbar sein wird. Nur selten finden einzelne Flaschen den Weg in den Markt.

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