Assmannshäuser Höllenberg, der deutsche Romanée Conti


Die Weinbautradition in Assmannshausen am Rhein geht bis in das 12. Jahrhundert zurück. Und schon seit Jahrhunderten spielen Klöster die entscheidende Rolle am berühmten Steilhang oberhalb des Ortes. Seit 1946 Assmannshausen zu Hessen geschlagen wurde, erfolgt die Bewrtschaftung großer Teilflächen des Höllenbergs unter der Regie der Hessischen Staatsweingüter, Kloster Eberbach. Ganze 17 ha in den besten Teilen des Höllenbergs gehören heute dem Land Hessen, genug für über 60.000 Flaschen in verschiedenen Qualitätsstufen. Die oftmals besten Weine entstehen entlang der Weinbergsmauern, diese besonderen Trauben werden separiert und getrennt vinifiziert.

Die Grundlage für die außergewöhnliche Qualität liefern Lage, Mikroklima und der für den Taunus typische Phyllitschiefer. Der bis zu 50° steil aufragende Hang (der Name "Hölle" kommt von "Halde" = Hang) ist optimal nach Süden geneigt, was dazu führt, dass der leicht erwärmbare, wasserdurchlässige Boden die Hitze des Tages optimal speichern kann. Durch die Thermik aus dem Taunus kühlt die Luft dann abends wieder deutlich ab. Diese wechselnden Temperaturen zusammen mit der ausgeprägten Mineralik des Bodens bei gutem Wasserabzug schaffen perfekte Voraussetzungen für die anspruchsvolle Pinot Noir Rebe, die hier ihre Aromatik voll entfalten kann.


Der Höllenberg liegt am Südende des oberen Mittelrheintals

Die Weine aus dem Höllenberg sind für Ihre Langlebigkeit berühmt. Vor über 100 Jahren wurden für diese Weine mehr bezahlt als für manchen Spitzen-Bordeaux. Nach zwischenzeitlichen Schwächephasen, die jedes Anbaugebiet hatte, zählen die Spätburgunder des Höllenbergs wieder zu den renommiertesten Deutschlands. Die besten Weinbaubetriebe die hier Rebflächen besitzen sind neben der Staatsdomäne Koster Eberbach insbesondere die Krone, August Kesseler, Chat Sauvage, Mohr und König. Nicht nur, dass heute die Zeiten blasser Weine ohne Frucht vorbei sind, inzwischen messen sich die Top-Pinots mit ihren Vorbildern aus dem Burgund. Und nicht nur im Burgund war der Jahrgang 2009 der vielleicht beste des letzten Jahrzehnts.


GAJA CA'MARCANDA
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Nein, ein Geheimtipp sind die tollen Weine von Ca' Marcanda in Bolgheri nicht mehr, aber Mainstream sind sie auch noch nicht. Was für ein spektakuläres Potenzial diese Weine besitzen zeigen die älteren Jahrgänge. Aber auch dieser junge 13er ist der Hammer: fantastische Frucht, gepaart mit der Gaja-typischen leichten Würze und einer für diese Dichte unglaublichen Finesse und Leichtigkeit. Dieser Camarcanda ist in jeder Verkostung unter den 10 besten Weinen, egal, wie viele Konkurrenten es gibt.

159,00 €

0,750 l (212,00 €/l)


Champagne Pol Roger
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Das Haus Pol Roger verbindet die Welt der großen Marken und der kleineren Winzerbetriebe mit höchstem Anspruch. Mit der Prestige-Cuvée Sir Winston Churchill ehrt man den berühmtesten Kunden, der mit der Geschichte und Entwicklung des Hauses eng verbunden ist. Der Sir Winston Churchill Champagner ist aber alles andere als ein Marketing-Gag! Aus den besten Grand-Cru Lagen assembliert mit hohem Pinot Noir Anteil und nur in den guten Jahren hergestellt zeigt dieser Jahrgangs-Champagner die ganze Klasse von Pol Roger. Der 2000er ist ein sehr feiner Champagner mit verführerischer Cremigkeit und kräftigem Fruchtspiel, die die markante Säure perfekt ausbalanciert. Wer sich in dieses leider sehr seltene Produkt verliebt, wird ihm immer treu bleiben, da kann man den großen Staatsmann schon verstehen.

299,00 €

0,750 l (398,67 €/l)


Castello di Bolgheri
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Ist das der bislang beste Jahrgang des Castello di Bolgheri? Vermutlich, ja! Schon die Nase ist verrückt verführerisch mit mächtiger und feinster Himbeere, vermischt mit einem Touch Vanille. Der viskose, fast undurchdringliche Wein spurtet wie ein Rennpferd durch den Gaumen und hinterlässt Staunen ob der Dichte, Komplexität und doch reinen Frucht. Seidenweiche Tannine und cremige Textur bleiben die Markenzeichen dieses großen Castello di Bolgheri. Ein Hammer von einem Wein.

64,90 €

0,750 l (86,53 €/l)