Der Dom Pérignon 1998 P2


Weinbewertung 3 Sterne von 5


Der Dom Pérignon 1998 P2 ist ein sehr intensiver und voller Champagner aus einem sehr warmen Jahr mit deutlichen rauchigen Noten.

Dom Pérignon ändert mit diesem Jahrgang die Bezeichnung seiner Oenotheque-Serie, die immer größere Bedeutung erlangt. Die erheblich verlängerte Hefelagerung intensiviert das Geschmackserlebnis und arbeitet die Note nach Toastbrot / Brioche stärker heraus. Nach etwa 15 Jahren erreicht ein Dom Pérignon ein zweites Qualitätsplateau, "Plénitude" genannt. In der Logik von Dom Pérignon ist das die zweite Plénitude, daher der Name "P2". Die P1 nach sieben Jahren Hefelagerung entspricht der normalen Dom Pérignon Qualität. Vereinzelte Jahre aber lässt man bis zur P3 in den Kellern reifen, das kann bis zu 40 Jahre dauern. Der für diese weiteren Reifephasen verantwortliche Prozess wird "Autolyse" genannt und bezeichnet die schleichende Selbstauflösung der nach der zweiten Gärung auf der Flasche abgestorbenen Hefezellen. Der feine Brot- oder Toastgeschmack kommt übrigens genau von diesen Hefezellen. Durch die sehr lange Lagerung summieren sich für das Champagnerhaus enorme Kapitalkosten, weswegen diese Luxusprodukte gegenüber der Standardqualität nochmals erheblich teurer sind. Doch der große Erfolg der Oenotheque-Serie gibt Dom Pérignon Recht, sodass die Quoten der in den Kellern eingelagerten Flaschen mit jedem Jahrgang größer werden. Im Sommer des Jahres 2014 erfolgte die Markteinführung des P2 1998, der mit dem neuen Namen auch gleich ein neu gestaltetes Etikett bekam. Statt des edlen Schwarz wählte man ein dunkles Braun mit goldener Schrift.



Der Jahrgang 1998 mit seinem wechselhaften Wetterverlauf wird allgemein etwas unterschätzt, steht er doch im Schatten des großen 1996ers und des sehr guten 1999ers. Nach einem heißen August kühlte der September ab und brachte zudem eine Menge Regen und viele Wolken. Wer jedoch mit der Lese wartete, wurde mit sehr guten Erntebedingungen und gesunden, reifen Trauben belohnt. Der P2 1998 ist ein intensiver Champagner, dicht und mit einer feinen mineralischen Struktur. Exotische Früchte und immer wieder eine dominierende Zitrusfrische zeigen sich in den Aromen. Die Dom Pérignon typische Cremigkeit im Mundgefühl macht diese Champagner besonders verführerisch. Richard Geoffroy vergleicht die P2 Version gegen die (P1) Standardcuvée mit einem HDTV-Bild im Vergleich zum Standardfernsehen. Es ist das gleiche Bild, nur viel höher aufgelöst und mit mehr Präsenz. Es lohnt sich übrigens, dem P2 nach dem Öffnen der Flasche etwas Zeit zu lassen, ihn vielleicht sogar eine Stunde zu dekantieren. Der Champagner legt an Intensität und Komplexität enorm zu, ein typisches Zeichen für einen großen Wein oder Champagner und auch dafür, dass eine weitere Flaschenlagerung nicht schaden könnte.

Während noch vor einigen Jahren die großen Champagnerhäuser auf spezielle Lagenchampagner in kleinsten Mengen gesetzt haben, geht der Trend heute zu sehr langen Lagerzeiten auf der Hefe. Die Konkurrenten Krug, Roederer oder Salon ziehen nach oder planen dies bereits. Es ist zwar nicht der schnellste Weg, einen noch besseren Champagner zu machen, aber der einfachste. Und wenn der Preis dann zwischen dem zwei- bis dreifachen liegt, hat es sich in jedem Fall gelohnt. Bei Flaschen aus der Plénitude 3 kann man dann nochmal ein Vielfaches nehmen, den die Mengen sind winzig und das Geschmackserlebnis ist groß. Der P2 ist also erst die Einstiegsdroge in eine noch höhere Stufe. Es ist wohl damit zu rechnen, dass es künftig von jedem Dom Pérignon Jahrgang auch die entsprechenden P2 und P3 Versionen geben wird.

Die Maison Dom Pérignon




Dom Pérignon ist heute vermutlich die stärkste Champagner-Marke im gesamten Markt. Früher wurde sie als Untermarke des Hauses Moët & Chandon geführt, heute betont man die Eigenständigkeit der Marke stark. Dom Pérignon steht heute für extreme Exklusivität, obwohl vermutlich über 5 Mio. Flaschen produziert werden, wenn denn ein Jahrgang deklariert wird. Natürlich ist die Qualität schwankend, aber dennoch angesichts der großen Menge sehr, sehr gut. Die Trauben stammen nur aus den besten Lagen des Moët Imperiums, der Champagner besteht in etwa aus gleichen Teilen Chardonnay und Pinot Noir (kein Pinot Meunier) und Dom Pérignon ist immer ein Jahrgangs-Champagner. Der lange Ausbau auf der Hefe ist Legende und die Flaschen werden in 3 Reifestufen (Plénitudes) vermarktet, die 1. Reifestufe nach 6-8 Jahren. Seit den 1960er Jahren gibt es auch eine Rosé-Variante und immer wieder werden Releases älterer Jahrgänge herausgebracht - je nach Alter zu teils sehr hohen Preisen.

Das Prestige eines Dom Pérignon ist unangefochten und in den allermeisten Fällen auch gerechtfertigt. Sehr gesucht sind die seit dem Jahrgang 2000 erstmals vorgestellten Künstleretiketten, die in kleineren Auflagen vermarktet werden. Sammler, Genießer, Club-Besucher und Freunde exklusiver Veranstaltungen lieben Dom Pérignon. Und jeder Champagner-Liebhaber sollte zumindest einmal eine Flasche getrunken haben.

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Der Jahrgang 1998 in der Champagne


Jahrgangsbewertung 4 Sterne von 5

Der Jahrgang 1998 mit seinem wechselhaften Wetterverlauf wird allgemein etwas unterschätzt, steht er doch im Schatten des großen 1996ers und des sehr guten 1999ers.

Der Wetterverlauf im Jahr 1998 in der Champagne war geprägt von einem bis zu 40°C heißen August mit einigen kräftigen Regenschauern, immerhin dem wärmsten August seit 1961. Im September folgte dann nach einer weiteren kurzen Regenperiode milderes und trockenes Wetter trotz der zahlreichen Wolken. Wer mit der Lese geduldig wartete, wurde aber mit sehr guten Erntebedingungen und gesunden, reifen Trauben belohnt. Während die Pinots durch die Hitze etwas gelitten hatten, zeigte sich der Chardonnay in perfektem Zustand. Der Ernteertrag war sehr hoch und lag am Maximum der erlaubten 10.400 kg/ha. Zufriedene Gesichter also in der Champagne mit einer sehr guten und gleichzeitig reichlichen Ernte, wie etwa auch in 1982. Ein optimaler Chardonnay-Jahrgang.

zum Jahrgangsbericht 1998

Weinbeschreibung


Weinbewertung 3 Sterne von 5


Der Dom Pérignon 1998 P2 ist ein sehr intensiver und voller Champagner aus einem sehr warmen Jahr mit deutlichen rauchigen Noten.

Dom Pérignon ändert mit diesem Jahrgang die Bezeichnung seiner Oenotheque-Serie, die immer größere Bedeutung erlangt. Die erheblich verlängerte Hefelagerung intensiviert das Geschmackserlebnis und arbeitet die Note nach Toastbrot / Brioche stärker heraus. Nach etwa 15 Jahren erreicht ein Dom Pérignon ein zweites Qualitätsplateau, "Plénitude" genannt. In der Logik von Dom Pérignon ist das die zweite Plénitude, daher der Name "P2". Die P1 nach sieben Jahren Hefelagerung entspricht der normalen Dom Pérignon Qualität. Vereinzelte Jahre aber lässt man bis zur P3 in den Kellern reifen, das kann bis zu 40 Jahre dauern. Der für diese weiteren Reifephasen verantwortliche Prozess wird "Autolyse" genannt und bezeichnet die schleichende Selbstauflösung der nach der zweiten Gärung auf der Flasche abgestorbenen Hefezellen. Der feine Brot- oder Toastgeschmack kommt übrigens genau von diesen Hefezellen. Durch die sehr lange Lagerung summieren sich für das Champagnerhaus enorme Kapitalkosten, weswegen diese Luxusprodukte gegenüber der Standardqualität nochmals erheblich teurer sind. Doch der große Erfolg der Oenotheque-Serie gibt Dom Pérignon Recht, sodass die Quoten der in den Kellern eingelagerten Flaschen mit jedem Jahrgang größer werden. Im Sommer des Jahres 2014 erfolgte die Markteinführung des P2 1998, der mit dem neuen Namen auch gleich ein neu gestaltetes Etikett bekam. Statt des edlen Schwarz wählte man ein dunkles Braun mit goldener Schrift.



Der Jahrgang 1998 mit seinem wechselhaften Wetterverlauf wird allgemein etwas unterschätzt, steht er doch im Schatten des großen 1996ers und des sehr guten 1999ers. Nach einem heißen August kühlte der September ab und brachte zudem eine Menge Regen und viele Wolken. Wer jedoch mit der Lese wartete, wurde mit sehr guten Erntebedingungen und gesunden, reifen Trauben belohnt. Der P2 1998 ist ein intensiver Champagner, dicht und mit einer feinen mineralischen Struktur. Exotische Früchte und immer wieder eine dominierende Zitrusfrische zeigen sich in den Aromen. Die Dom Pérignon typische Cremigkeit im Mundgefühl macht diese Champagner besonders verführerisch. Richard Geoffroy vergleicht die P2 Version gegen die (P1) Standardcuvée mit einem HDTV-Bild im Vergleich zum Standardfernsehen. Es ist das gleiche Bild, nur viel höher aufgelöst und mit mehr Präsenz. Es lohnt sich übrigens, dem P2 nach dem Öffnen der Flasche etwas Zeit zu lassen, ihn vielleicht sogar eine Stunde zu dekantieren. Der Champagner legt an Intensität und Komplexität enorm zu, ein typisches Zeichen für einen großen Wein oder Champagner und auch dafür, dass eine weitere Flaschenlagerung nicht schaden könnte.

Während noch vor einigen Jahren die großen Champagnerhäuser auf spezielle Lagenchampagner in kleinsten Mengen gesetzt haben, geht der Trend heute zu sehr langen Lagerzeiten auf der Hefe. Die Konkurrenten Krug, Roederer oder Salon ziehen nach oder planen dies bereits. Es ist zwar nicht der schnellste Weg, einen noch besseren Champagner zu machen, aber der einfachste. Und wenn der Preis dann zwischen dem zwei- bis dreifachen liegt, hat es sich in jedem Fall gelohnt. Bei Flaschen aus der Plénitude 3 kann man dann nochmal ein Vielfaches nehmen, den die Mengen sind winzig und das Geschmackserlebnis ist groß. Der P2 ist also erst die Einstiegsdroge in eine noch höhere Stufe. Es ist wohl damit zu rechnen, dass es künftig von jedem Dom Pérignon Jahrgang auch die entsprechenden P2 und P3 Versionen geben wird.

Über das Weingut




Die Maison Dom Pérignon

Dom Pérignon ist heute vermutlich die stärkste Champagner-Marke im gesamten Markt. Früher wurde sie als Untermarke des Hauses Moët & Chandon geführt, heute betont man die Eigenständigkeit der Marke stark. Dom Pérignon steht heute für extreme Exklusivität, obwohl vermutlich über 5 Mio. Flaschen produziert werden, wenn denn ein Jahrgang deklariert wird. Natürlich ist die Qualität schwankend, aber dennoch angesichts der großen Menge sehr, sehr gut. Die Trauben stammen nur aus den besten Lagen des Moët Imperiums, der Champagner besteht in etwa aus gleichen Teilen Chardonnay und Pinot Noir (kein Pinot Meunier) und Dom Pérignon ist immer ein Jahrgangs-Champagner. Der lange Ausbau auf der Hefe ist Legende und die Flaschen werden in 3 Reifestufen (Plénitudes) vermarktet, die 1. Reifestufe nach 6-8 Jahren. Seit den 1960er Jahren gibt es auch eine Rosé-Variante und immer wieder werden Releases älterer Jahrgänge herausgebracht - je nach Alter zu teils sehr hohen Preisen.

Das Prestige eines Dom Pérignon ist unangefochten und in den allermeisten Fällen auch gerechtfertigt. Sehr gesucht sind die seit dem Jahrgang 2000 erstmals vorgestellten Künstleretiketten, die in kleineren Auflagen vermarktet werden. Sammler, Genießer, Club-Besucher und Freunde exklusiver Veranstaltungen lieben Dom Pérignon. Und jeder Champagner-Liebhaber sollte zumindest einmal eine Flasche getrunken haben.

Jahrgangsbeschreibung


Der Jahrgang 1998 in der Champagne

Jahrgangsbewertung 4 Sterne von 5

Der Jahrgang 1998 mit seinem wechselhaften Wetterverlauf wird allgemein etwas unterschätzt, steht er doch im Schatten des großen 1996ers und des sehr guten 1999ers.

Der Wetterverlauf im Jahr 1998 in der Champagne war geprägt von einem bis zu 40°C heißen August mit einigen kräftigen Regenschauern, immerhin dem wärmsten August seit 1961. Im September folgte dann nach einer weiteren kurzen Regenperiode milderes und trockenes Wetter trotz der zahlreichen Wolken. Wer mit der Lese geduldig wartete, wurde aber mit sehr guten Erntebedingungen und gesunden, reifen Trauben belohnt. Während die Pinots durch die Hitze etwas gelitten hatten, zeigte sich der Chardonnay in perfektem Zustand. Der Ernteertrag war sehr hoch und lag am Maximum der erlaubten 10.400 kg/ha. Zufriedene Gesichter also in der Champagne mit einer sehr guten und gleichzeitig reichlichen Ernte, wie etwa auch in 1982. Ein optimaler Chardonnay-Jahrgang.

Datenblatt


Champagner
12,5% Alkohol
40 % Chardonnay
60 % Pinot Noir
Erzeuger / Abfüller
Moët & Chandon | 20, Avenue de Champagne | F-51200 Epernay | Frankreich
Allergene
enthält Sulfite und Eiweiße

Datenblatt


Champagner
12,5% Alkohol
40 % Chardonnay
60 % Pinot Noir
Erzeuger / Abfüller
Moët & Chandon | 20, Avenue de Champagne | F-51200 Epernay | Frankreich
Allergene
enthält Sulfite und Eiweiße
Dom Pérignon P2 1998

599,00 €
0,75 l (798,67 €/l)

Moët & Chandon

13 Jahrgänge / Weine



559,00 €
(372,67 €/l)
Dom Pérignon - MAGNUM
1,50 l
559,00 €

(372,67 €/l)
269,00 €
(358,67 €/l)
Dom Pérignon x Lady Gaga
0,75 l
269,00 €

(358,67 €/l)
299,00 €
(398,67 €/l)
Dom Pérignon
0,75 l
299,00 €

(398,67 €/l)
749,00 €
(499,33 €/l)
Dom Pérignon - MAGNUM
1,50 l
749,00 €

(499,33 €/l)
599,00 €
(798,67 €/l)
Dom Pérignon x Lady Gaga Rosé
0,75 l
599,00 €

(798,67 €/l)
499,00 €
(665,33 €/l)
Dom Pérignon P2
0,75 l
499,00 €

(665,33 €/l)
379,00 €
(505,33 €/l)
Dom Pérignon
0,75 l
379,00 €

(505,33 €/l)
599,00 €
(798,67 €/l)
Dom Pérignon P2
0,75 l
599,00 €

(798,67 €/l)
599,00 €
(798,67 €/l)
Dom Pérignon P2
0,75 l
599,00 €

(798,67 €/l)
699,00 €
(932,00 €/l)
Dom Pérignon Rosé
0,75 l
699,00 €

(932,00 €/l)
3.295,00 €
(4.393,33 €/l)
Dom Pérignon Oenotheque
0,75 l
3.295,00 €

(4.393,33 €/l)
2.990,00 €
(3.986,67 €/l)
Dom Pérignon Oenotheque
0,75 l
2.990,00 €

(3.986,67 €/l)

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