Wine Investment

04. Juli 2009





Gegen Ende des vergangenen Jahres ging mit der ersten größeren Korrektur eine über eine Dekade anhaltende Aufwärtsbewegung der Preise für Topweine, die seit 2005 in eine dreijährige Haussephase mündete, zu Ende. Abzulesen ist dies an dem heute als Standard geltenden Londoner Index Liv-ex 100, der die Preisentwicklung der einhundert wichtigsten Investment-Grade Weine abbildet. In den jeweils drei Monaten vor und nach dem Jahreswechsel 2008/2009 fiel der Index erstmals deutlich von rund 280 auf etwas über 220. Die wichtige Marke von 200 Indexpunkten konnte erfolgreich verteidigt werden, was allseits positiv aufgenommen wurde.

Neben London ist heute New York der wichtigste Handelsplatz für große Bordeaux-Weine, die den Index zu über 90 % abbilden, davon zumeist Premier Crus. Diese beiden Handelsplätze wurden von der Finanzkrise besonders schwer getroffen, weswegen alle Wein-Investoren - und davon gibt es seit dem Ausnahme-Jahrgang 2005 viele - gebannt auf den Index starrten. Weniger Investoren und eine deutlich geringere Nachfrage in den Top-Restaurants, die gleichzeitig ihre Läger räumten, drückten auf die Stimmung. Zudem waren die Jahrgänge 2006 und vor allem 2007 schwach bezüglich Qualität und Langlebigkeit, beides sehr wichtige Kriterien für Investoren. In diesem negativen Umfeld verloren vor allem die High-Flyer der vergangenen Jahre drastisch an Wert und trafen bei Auktionen trotz massiver Preissenkungen auf kaum Nachfrage.

Einige der Profis und Fond-Manager betrachten diese Situation jedoch als ausgezeichnete Kaufgelegenheit. Nach dem Sell-off der vergangenen Monate ist die Situation vergleichbar mit 1997, der letzten Krise der Bordeaux-Weine. Es wird davon ausgegangen, dass sich der Markt sehr schnell wieder erholt. Ein gutes Anzeichen ist die enorme Stabilität der Nachfrage und der Preise in Asien, die jüngsten sehr positiv verlaufenen Versteigerungen in Hong Kong belegen dies eindrucksvoll.

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Ob der Jahrgang 2010 im Barolo das Etikett "Jahrhundert-Jahrgang" verdient, wird die Zukunft entscheiden. In jedem Fall ist es einer der besten der letzten Jahrzehnte. Sein Markenzeichen, Harmonie, Balance und Finesse gepaart mit vollreifer Frucht, prägt auch den Barolo von Elio Altare. Minze, Schokolade und Pflaume in Hülle und Fülle, was aber wirklich zählt, ist das Gesamtkunstwerk dieses großen Weins. Dass von der Qualität des Jahrgangs 2010 alle überzeugt waren, belegt die Tatsache, dass die Flaschen sofort restlos ausverkauft waren. Eine kleine Menge haben wir - noch.

89,00 €

0,750 l (118,67 €/l)

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Marketing-Gag oder ein großartiger Champagner? Beides! Der Moët Ice in einer coolen weißen Flasche ist extra für den Genuss über Eiswürfeln entwickelt worden, ein Sommerprodukt. Richtig gekühlt entfaltet er kräftige Fruchtaromen und macht enorm Spaß, ein richtig guter Champagner.

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Mut, sagt man, zahlt sich aus. Und mutig war man im Hause Krug mit der Entscheidung, 2003 einen Jahrgangschampagner zu deklarieren. Dabei ist diese Entscheidung erst relativ kurz vor dem Degorgieren gefallen, man hat also sich und dem Champagner viele Jahre Zeit gelassen. Das Ergebnis ist großartig, die Mengen der strengstens selektierten Parzellen winzig. Kraft, Volumen und perfekte Balance gepaart mit Frische und einem enormen Lagerpotenzial sind die Charakteristiken.

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